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Eichhorn: Erziehung fördern - Eltern stärken

Berlin (ots) - Zum Internationalen Familientag am 15. Mai 2000 erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB: Familien sind nach wie vor das tragende Fundament unserer Gesellschaft. In ihnen wird Leben geschenkt, geformt und gestaltet. Diese Aufgabe ist für Eltern mit erheblichen psychischen, physischen und materiellen Anstrengungen verbunden. Der Bund, die Länder und die Kommunen sind gemeinsam gefordert, Erziehenden notwendige und hilfreiche Rahmenbedingungen zu schaffen. Besondere Bedeutung hat dabei auch das Ziel, dass beide Eltern gemeinsam die Erziehungsverantwortung tragen. Die rot-grüne Bundesregierung will in ihrem neuen Entwurf des Bundeserziehungsgeldgesetzes zwar die Möglichkeiten zur partnerschaftlichen Erziehung verbessern, aber es fehlt ein echter Anreiz für Väter, einen Teil des Erziehungsurlaubes in Anspruch zu nehmen. Die CDU/CSU-Fraktion setzt sich für eine Verlängerung des dreijährigen Erziehungsurlaubes für Väter und Mütter ein, die beide einen Teil des Erziehungsurlaubs übernommen haben. Damit wäre für Eltern sicherlich ein Grund mehr gegeben, partnerschaftlich Erziehung und Beruf zu vereinbaren. Dies ist für mich ein wichtiges Ziel, da auch aus Sicht des Kindes der aktiven Beteiligung des Vaters an der Erziehung große Bedeutung zukommt. Um Eltern bei der Erziehung zu unterstützen, müssen auch neue Wege der Familienbildung eröffnet werden. Bisherige Bildungsangebote werden oft trotz ihrer guten Inhalte nur von einer kleinen Zielgruppe wahrgenommen. Der Boom an Ratgeberliteratur für Mütter und Väter zeigt, dass viele Eltern ihr Familienleben bewusst gestalten möchten und dabei hilfreiche Informationen suchen. Kindererziehung ist eine sehr komplexe Aufgabe, die von Haushalts- bis Konfliktmanagement, von medizinischer Versorgung bis zur Schul- und Berufswahl eine Vielzahl von Herausforderungen umfasst. Hier können Angebote der Familienbildung einen wesentlichen Beitrag leisten, um Eltern das gewünschte und notwendige Wissen zugänglich zu machen. Dabei werden zunehmend Formen der Familienbildung bevorzugt, die weniger fertiges Wissen im "Frontalunterricht" vermitteln, sondern Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, verschiedene Optionen darstellen und für den Erfahrungsaustausch von Eltern Raum lassen. Ziel der CDU/CSU-Fraktion ist es, neue politische Wege zu finden, damit Familienbildung in verschiedenen Formen einem größeren Kreis an Eltern zugänglich gemacht werden kann. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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