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Fischbach: Gratulation an Somaly Mam

    Berlin (ots) - Anlässlich der Auszeichnung der kambodschanischen Frauenrechtlerin Somaly Mam am 24. November mit dem ersten mit einer Million Euro dotierten "Roland Berger Preis für Menschenwürde" erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach MdB:

    Menschenhandel und Sklaverei ist weltweit noch immer ein profitables Geschäft. Laut Zahlen der US-amerikanischen Regierung handelt es sich mit einem jährlichen Umsatz von 9,5 Milliarden Dollar um das weltweit zweitgrößte organisierte Verbrechen noch vor dem internationalen Drogenhandel.

    Opfer sind dabei in großer Zahl Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden. Somaly Mam kennt dies aus eigener Erfahrung: Bereits in ihrer Kindheit ist sie mit der Armut konfrontiert. Im Alter von sechs Jahren verkauft ihre Familie sie an einen älteren Mann, um dessen Haushalt zu führen. Im Alter von 14 Jahren wird sie dann an ein Bordell in Phnom Penh weiter verkauft. Sie wird mehrere Jahre lang in die Kinderprostitution gezwungen. Mit der Hilfe ihres späteren Mannes kann sie der Prostitution entkommen.

    Mit der Auszeichnung des Menschenrechtspreises an Somaly Mam wird nicht nur eine Frau und ihr bemerkenswerter Weg vom Opfer zur Helferin unterstützt, diese Auszeichnung bewirkt außerdem, dass das Thema Frauenhandel stärker ins Blickfeld der Gesellschaft gerückt wird. Schauen wir nicht weiter dabei zu, wie im Laufe der nächsten zwölf Monate wieder zwei bis vier Millionen Frauen verkauft werden, sondern kämpfen wir gemeinsam mit Somaly Mam für eine Welt ohne Sklaverei!

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