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Singhammer: Armutsbericht erzwingt Kindergelderhöhung

    Berlin (ots) - Zu den Informationen des Bundesarbeitsministers über den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erklärt der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB:

    Der Neuigkeitsfaktor der bekannt gewordenen Zahlen aus dem Armuts- und Reichtumsbericht des Bundesarbeitsministers ist ein begrenzter. Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende brauchen die besondere Hilfe des Staates, um nicht in Armut abzugleiten.

    Deshalb hat die Koalition auf Vorschlag der Bundesfamilienministerin vor wenigen Tagen eine deutliche Erhöhung des Kinderzuschlages beschlossen mit Wirkung zum 1. Oktober 2008. Mindestens 150.000 Kinder zusätzlich und ihre Eltern gälten damit statistisch gesehen nicht länger als arm.

    Die Zahlen des Armuts- und Reichtumsberichts zeigen aber deutlich die armutsreduzierende Wirkung einer Kindergelderhöhung. Wer Armut nachhaltig bei Familien vor allem mit mehreren Kindern bekämpfen will, kommt um die Kindergelderhöhung im kommenden Jahr nicht herum, vor allem Mehrkinderfamilien brauchen ein gestaffeltes Kindergeld. Hinzu kommen muss ein Gesamtkonzept aus Erziehung, Bildung, Förderung und Vorsorge, um die Familien zu stärken, damit künftig möglichst kein einziges Kind mehr durch mangelnde Erziehung oder Ausbildung vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleibt.

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