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Götz: Langzeitarbeitslose am Aufschwung teilhaben lassen

    Berlin (ots) - Zur Diskussion um die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz MdB:

    Die Bundesregierung hat in den Kommunen als Träger der Unterkunftskosten für die ALG II-Empfänger einen natürlichen Partner mit identischen Zielen. Alleingänge und Effekthascherei sind kontraproduktiv. Gemeinschaftlich zu handeln ist das Gebot der Stunde.

    CDU und CSU wollen, dass die Langzeitarbeitslosen verstärkt am anhaltenden Aufschwung teilhaben. In diesem Sinne gehen die Aktivitäten des Familienministeriums gegen Altersdiskriminierung und die zu geringe Beschäftigungsquote der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die richtige Richtung. Ältere Menschen müssen auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen stärker beteiligt werden.

    Ältere Langzeitarbeitslose scheitern häufig an Fehleinschätzungen auf Seiten der Arbeitgeber. Obwohl der demografische Wandel zu einem Paradigmenwechsel zwingt, ist das aktuelle Personalmanagement der Unternehmen nach wie vor von überkommenen Leitbildern - wie "Jugendlich" und "Dynamisch" - überzeichnet. "Flexibilität" wird von den Arbeitnehmern in Deutschland zu Recht erwartet, diesen jedoch trotz wachsendem Arbeitskräftemangel selten angeboten.

    Die Verantwortung liegt jedoch nicht nur auf Seiten der Unternehmen. Insbesondere bei jüngeren Hartz IV-Empfängern mit Motivationsdefiziten und mangelnder Zielstrebigkeit besteht Handlungsbedarf. Um den Druck auf diese Gruppe zu erhöhen ist es richtig, sämtliche Vorschläge ohne Tabus und Vorbehalte zu prüfen.

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