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Siebert : Ausrüstung hat den Soldaten das Leben gerettet

Berlin (ots) - Zum Anschlag auf Soldaten der Bundeswehr in Kunduz erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bernd Siebert MdB: Der Anschlag auf Bundeswehrsoldaten in Kunduz verdeutlicht einmal mehr die Gefährlichkeit des Einsatzes in Afghanistan. Unsere ganze Sorge gilt jetzt der Gesundheit der drei Soldaten, die Opfer dieses Angriffs wurden. Einer von ihnen wurde leicht verletzt, zwei weitere schwer. Die Schwerverletzten werden zur Behandlung nach Deutschland transportiert. Das Patrouillenfahrzeug vom Typ Dingo 2, mit dem die Männer unterwegs waren, ist mit einem ausgesprochen großen Sprengsatz angegriffen worden. Das Fahrzeug hat der Wucht der Explosion trotzdem standgehalten. Deswegen lässt sich sagen, dass der Anschlag trotz der schwer Verletzten vergleichsweise glimpflich ausgegangen ist. Unter anderen Umständen hätten leicht Tote zu beklagen sein können. Wir sehen uns insofern bei unserem Vorgehen in Afghanistan in zweierlei Hinsicht bestätigt: Es war sehr wichtig für die Sicherheit unserer Soldaten, dass der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, entschieden hat, nur noch in geschützten Fahrzeugen die Feldlager zu verlassen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass der Dingo das richtige Fahrzeug ist, um unsere Soldaten so gut wie möglich schützen, auch bei einem schweren Angriff. Wahrscheinlich hat ihnen diese Ausrüstung das Leben gerettet. Wir wünschen den Soldaten eine baldige Genesung. Außerdem hoffen wir, dass die Hintermänner dieses heimtückischen Anschlages ausfindig gemacht und zur Verantwortung gezogen werden. Pressekontakt: CDU/CSU - Bundestagsfraktion Pressestelle Telefon: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de Email: fraktion@cducsu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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