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Schnieber-Jastram: Bündnis für Arbeit setzt falsches Signal für die Rente

Berlin (ots) - Die sozialpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Birgit Schnieber-Jastram MdB, erklärt zu den Ergebnissen der gestrigen Verhandlungsrunde des Bündnisses für Arbeit: Vom Bündnis für Arbeit geht das falsche Signal für die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung aus: Die Frühverrentung soll noch weiter ausgebaut werden. Die "Rente mit 60" ist zwar in dem Kompromisspaket nicht mehr erwähnt, doch das Ergebnis ist das Gleiche. Die Bundesregierung will die gesetzlichen, zeitlich befristeten Voraussetzungen für einen vorzeitigen Renteneintritt schaffen und das Rentenalter absenken. Für die Weiterentwicklung der Rentenversicherung ist das Ergebnis eine Katastrophe. In 35 Jahren wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Um die Rentenversicherung auch in Zukunft finanzierbar zu halten, gibt es nur eine Möglichkeit: Wir müssen das tatsächliche Renteneintrittsalter, das heute unter 60 Jahren liegt, langfristig auf 65 Jahre erhöhen und dürfen es nicht absenken. Eine Herabsetzung des Rentenalters verschärft den Generationenkonflikt weiter. Die Jungen, die schon heute mehr als jede andere Generation zuvor von ihrem Einkommen an den Fiskus und die Sozialversicherung abgeben müssen, würden durch diese neue Frühverrentungswelle erneut zur Kasse gebeten. Sie selber werden nie in den Genuss eines vorzeitigen Renteneintritts kommen. Deshalb gilt: Für die Weiterentwicklung der Alterssicherung ist der gestrige Kompromiss im Bündnis für Arbeit ein Rückschritt. ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.bundestag.de E -Mail: fraktion@CDUCSU.Bundestag.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

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