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"Chatten" geht am schnellsten
Besser als E-Mail und Telefon

    Hannover (ots) - "Instant Messaging" (IM) ist den meisten wohl
eher als "Chatten", dem Zeitvertreib für Plaudertaschen im Internet
geläufig. Doch immer mehr Profis schwören auf IM: Es sei besser als
E-Mail und Telefon zusammen, um Ansprechpartner schnell und
verlässlich zu erreichen. Das Computermagazin c't untersucht die
boomende Kommunikationsform in der aktuellen Ausgabe 15/2001.
    
    In Zeiten von Highspeed-Internet und Flatrate kommuniziert man
künftig in Echtzeit. Marktforscher sehen im Instant Messaging, kurz
IM, gar den neuen Standard, der den klassischen E-Mail-Dienst ablösen
wird.
    
    Um über einen Messaging-Dienst Nachrichten auszutauschen, muss man
lediglich eines der kostenlos verfügbaren IM-Programme von der
Website des jeweiligen Anbieters herunterladen. Da die Programme
beziehungsweise die zugrundeliegenden Dienste nur wenig zueinander
kompatibel sind, muss man im ungünstigsten Fall mehrere Clients
gleichzeitig installieren, um alle gewünschten Gesprächspartner zu
erreichen.
    
    Neun Instant Messenger hat c't jetzt unter die Lupe genommen.
Darunter die Programme, die den neuen Kommunikationstrend
einläuteten, wie AIM, ICQ, MSN Messenger und Yahoo Messenger. Aber
auch die jüngeren Programme wie Sonork, Jabber Instant Messenger und
Odigo sowie Gaim für die Linux-Fraktion und Fire für die Mac-Anwender
standen auf dem Prüfstand.
    
    Die Installation verlief bei fast allen Clients reibungslos. Die
Produkte der beiden großen Anbieter AOL und Microsoft, die zur Zeit
verbissen um die IM-Marktführerschaft streiten, kommen der
Idealvorstellung der Surfer am nächsten. Sie sind
einsteigerfreundlich und bieten eine Vielzahl an Funktionen. Nicht
empfehlenswert hingegen ist die getestete Betaversion Fire für den
Macintosh.
    
    Damit der direkte Draht nicht von unerwünschten Datensammlern
beeinträchtigt wird, rät c't, die Dokumentation und die
Konfigurationsmenüs der einzelnen Programme sorgfältig durchzusehen.
Mit der richtigen Konfiguration lassen sich die größten
Sicherheitsrisiken schnell ausschließen.
    
    Titelbild c't 15/2001: www.heise.de/
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