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Jetzt kommt die neue Funktechnik in die Läden
Blutetooth verbindet drahtlos

    Hannover (ots) - Nach vielen Ankündigungen und langer Wartezeit stehen jetzt die ersten Bluetooth-Endgeräte in den Läden. Die Kurzstreckenfunktechnik sorgt für den kabellosen Datenaustausch zwischen Computern, Druckern, PDAs und Handys. Gleichzeitig ermöglicht sie eine Vielzahl neuer Anwendungen, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 9/01.

    Beim Öffnen der Fahrzeugtür stellen sich die Sitze nach den Vorlieben des Fahrers ein, E-Mails lassen sich über den Organizer oder das Autoradio abrufen, und der Cola-Automat an der Raststätte rechnet die Erfrischung direkt mit dem Handy ab. Noch ist das Zukunftsmusik, aber bald wird es vermutlich Realität sein. Zwar ist Bluetooth im Prinzip nur eines von vielen Funkverfahren. "Das Besondere sind aber seine Auslegung und die variantenreichen Anwendungsgebiete, die der Computerwelt und dem digitalen Nomaden einen bisher nicht gekannten Komfort bescheren sollen," beschreibt c't-Redakteur Dusan Zivadinovic die Kurzstreckenfunktechnik.

    Bluetooth-Technik, die mit wenig Strom auskommt und zehn Meter weit reicht, soll beispielsweise auch als Vermittler zwischen Handy und Freisprecheinrichtung eingesetzt werden. Eingehende Anrufe leitet das Handy an ein Headset oder ein Bluetooth-Autoradio weiter. Denkbar sind auch Gepäckverfolgssysteme auf Flughäfen oder dass im Supermarkt die neuesten Schnäppchenangebote direkt auf dem Handy-Display erscheinen.

    Bisher gibt es aber einzelne Unverträglichkeiten zwischen den Geräten, die die Entwickler erst beheben müssen. Auch die hohen Preise der Bluetooth-Technik schrecken derzeit noch viele Anwender von dem Kauf ab. Läuft das Massengeschäft aber erst einmal an, wird sich das ändern, meint c't-Experte Dusan Zivadinovic: "Dann könnte Bluetooth nicht nur in jedem Computer, sondern praktisch in jedem Endgerät zu finden sein."

    Titelbild c't 09/2001:     www.heise.de/presseinfo/bilder/ct/01/ct092001.jpg

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