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Windkraft-Kritiker Enoch zu Guttenberg erhielt Morddrohungen
"Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windkraft" mit einer Recherche von "Report Mainz" am 1.8., 21:45 Uhr

Mainz (ots) - Wegen seiner öffentlichen Kritik an der Windkraft hat der Dirigent und Umweltschützer Enoch zu Guttenberg nach eigenen Angaben bereits mehrere anonyme Morddrohungen erhalten. Das berichtet er im Interview für das ARD-Feature "Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windräder" (1.8.2016, 21:45 Uhr, Das Erste).

Wörtlich sagte zu Guttenberg: "Ich kriege sogar Drohungen auf Leib und Leben, also Morddrohungen. In einer stand: Wenn du weiter so quatschst, wirst du die nächste Woche nicht erleben. In den letzten zwei Jahren habe ich vier oder fünf dieser Drohungen, die auf Leib und Leben gehen, erhalten. Da steht dann entweder, dass ich verprügelt werden soll, oder dass ich zum Schweigen gebracht werde. Meistens mit großen Buchstaben aus Headlines von Zeitungen zusammengepappt." Er habe die Drohungen stets im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit seiner öffentlichen Kritik am Ausbau der Windkraft erhalten. Er habe dies bisher nicht zur Anzeige gebracht, weil es aussichtslos sei, die Täter zu ermitteln. Von den Drohungen lasse er sich jedoch nicht von seiner kritischen Haltung zum Windkraftausbau abbringen.

Der Dirigent und Umweltschützer Enoch zu Guttenberg ist bekannt für seine leidenschaftlichen Reden und öffentlichen Äußerungen gegen den Ausbau der Windkraft. Er sieht darin eine beispiellose Zerstörung von Kulturlandschaften und kritisiert die Gefahren durch Windräder für geschützte Tierarten.

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