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"Wembley-Tor und Titelträume"
Eine Zeitreise zur WM ´66 von Jürgen Schmidt und Thomas Schneider am Samstag, 30. Juli 2016, 18:50 Uhr im Ersten

ARD/SWR WEMBLEY - TOR UND TITELTRÄUME, "Eine Zeitreise zur WM '66 - Film von Jürgen Schmidt und Thomas Schneider", am Samstag (30.07.16) um 18:50 Uhr im ERSTEN. Training der Nationalmannschaft bei der WM 1966 (von l. nach r. Siegfried Held, Uwe Seeler, Franz Beckenbauer, Helmut Haller). © SWR/Hans-Herbert... mehr

Mainz (ots) - Es liegt genau 50 Jahre zurück: Wembley - das umstrittenste Tor aller Zeiten. Bei der Weltmeisterschaft der Kriegskinder 1966 befand sich der Fußball an der Schwelle zur Moderne.

Das umstrittenste Tor der Fußballgeschichte. Der geschlagene Uwe Seeler als "Nowhere Man" nach dem Abpfiff. Und ein strahlender Sieger ohne Zähne im Mund: Nobby Stiles. Klar: Die Fußball-WM 1966 hat einen festen Platz in der Erinnerung der Fußballfans - vor allem durch ihr Endspiel, als England die Bundesrepublik Deutschland mit 4:2 schlug. Die entscheidende Frage nach dem "Wembley-Tor" ist oft diskutiert worden: "Drin - oder Linie?" Im Juli 2016 liegt das genau ein halbes Jahrhundert zurück. Es ist an der Zeit, die Geschichte von "'66" neu und anders zu erzählen: als Geschichte einer Generation von Fußballspielern.

Zeitreise ins England der 1960er Jahre

Die Rote Karte war noch nicht erfunden, die Bundesliga steckte in den Kinderschuhen. Die Fankultur bestand aus selbstgestrickten Schals. Viele Spieler hatten neben dem Fußball noch andere Jobs und schauten neidvoll nach England, wo ihre Kollegen schon Vollprofis waren. 1966 steht also für eine Zeitenwende im Fußball: Abschied vom fadenscheinigen Amateurmythos, Aufbruch in die Moderne. 1966 in England - das war nicht nur "Swinging London". Die DFB-Elf reiste in ein Land, in dem die Erinnerung an die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs noch wach war. Und nicht zuletzt war England 1966 eine WM im Kalten Krieg, bei der die DFB-Elf im Halbfinale ihr erstes Pflichtspiel gegen eine Mannschaft der Sowjetunion absolvierte.

Fortführung der ARD-Dokumentationsreihe

Die Autoren Jürgen Schmidt und Thomas Schneider haben mit ihren ARD-Dokumentationen "Kicker, Zocker und Rebellen" und "Schwarz, Rot, Gold und Fußballfieber" bereits zwei Generationen deutscher Fußballer porträtiert. Auch beim neuen Film über die WM 1966 bildet der Weg der bundesdeutschen Mannschaft bis ins Finale den Rahmen. Er wird aber auch voraus- und zurückblicken auf die Biographien der Stars aus Deutschland, England, der Sowjetunion. Und er bietet Geschichten aus der Fanperspektive, die den Zeitgeist besonders anschaulich spiegeln - mit bisher unbekannten Aufnahmen aus privaten Archiven. "Wembley-Tor und Titelträume" ist eine Koproduktion von NDR und SWR unter Federführung des SWR.

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