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Montag, 29. April 2002, 10.03 Uhr
Das Notizbuch / Transuse und Zappelphilipp?
Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

München (ots) - Mühelos schafft es Moritz, dass seine Mutter zehnmal am Tag die Nerven verliert. Sie versteht nicht, warum er so impulsiv, so überdreht, so reizbar ist ? und auf der anderen Seite manchmal wie weggetreten, abwesend? Die Lehrerin klagt, dass Moritz die meiste Zeit im Unterricht aus dem Fenster starrt oder Zoff sucht mit seinem Banknachbarn. Der Stress in der Familie ist unerträglich ? bis ein Kinderarzt die Diagnose stellt: Moritz ist eines von rund einer Million deutschen 'ADS'-Kindern, ein Kind mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Das bedeutet: Moritz kann gar nicht so reagieren, wie die Eltern und die Lehrerin es erwarten. Kinder wie Moritz sind meist intelligent, kreativ, phantasievoll ? aber sie können die Flut von Eindrücken nicht richtig filtern, sortieren und verarbeiten. Nach bisherigen medizinischen Erkenntnissen liegen bei 'ADS' meist neurobiologische Störungen im Gehirn vor. Oft verordnen die Ärzte in solchen Fällen das Medikament Ritalin: Doch wie hilfreich oder gefährlich ist es? Wie kann man lernen, mit dem Syndrom zu leben? Diese und andere Fragen können Sie in der Notizbuch-Anrufsendung "Transuse und Zappelphilipp?" stellen: Am 29. April um 10.03 Uhr in Bayern2Radio. Moderation: Carmen Winklmüller ots Originaltext: Bayerischer Rundfunk Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt: Bayerischer Rundfunk Pressestelle Tel.: 089 / 5900 2176 Original-Content von: BR Bayerischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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