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Freitag, 15. Dezember 2000, 10.03 Uhr
Das Notizbuch
Freitagsforum

München (ots) - Nach der Katastrophe... Wenn Helfer an ihre Grenzen kommen Katastrophen erschrecken uns, berühren uns, lassen uns innehalten - für einen Moment, für ein paar Minuten - ein paar Tage gar halten sie uns vielleicht in ihrem Bann - und dann? Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe - das wissen diejenigen, deren Beruf es ist, bei Katastrophen zur Stelle zu sein und Hilfe zu leisten: Feuerwehrmänner, ÄrztInnen, Männer und Frauen vom Roten Kreuz und von der Polizei, vom BGS und ASB und vom Technischen Hilfswerk, von den Johannitern, den Maltesern und wie die Organisationen alle heißen, die Hilfe leisten bei den kleinen Tragödien, die höchstens in der Lokalzeitung stehen, und bei den großen Tragödien, die Geschichte schreiben. Heute im FreitagsForum: Was ist mit den Betroffenen, wenn die öffentliche Erregung abgeebbt ist, wenn neue Ereignisse die Katastrophe vergessen machen und eben keiner mehr hinschaut? Heinrich Löwen, Hinterbliebener, Gründer der Selbsthilfe Eschede Dr. Jutta Helmerichs, Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Nachsorgestelle in Eschede Gerhart Opperer von der Bergwacht Bayern Diakon Andreas Müller-Cyran, Seelsorger für Feuerwehr und Rettungsdienst Moderation: Claudia Decker ots Originaltext: Bayerischer Rundfunk Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Bayerischer Rundfunk Pressestelle Tel. 089 / 5900 2176 Original-Content von: BR Bayerischer Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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