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Tod auf der Wies'n
Das Oktoberfest-Attentat von 1980

    München (ots) -
    
    Bayerisches Fernsehen / Dienstag, 26. September 2000, 23.05 Uhr /
20. Jahr nach dem Wies'n Attentat: Verbrechen mit vielen Unbekannten
  
    
      Ein Film von Bernd Niebrügge und Arndt Wittenberg
    
    Der Tod kam genau um 22.19 Uhr. Am Haupteingang zum Oktoberfest
detonierte eine Bombe: 13 Menschen starben, mehr als 200 wurden
schwer verletzt.
    
    Es ist Freitag, der 26. September 1980, neun Tage vor dem Ende des
Bundestagswahlkampfes zwischen Helmut Schmidt und seinem
Herausforderer Franz Josef Strauß. Der Terror-Anschlag wird schnell
zum Wahlkampfthema. Kaum einen Tag nach dem Blutbad ist klar: Der
Attentäter Gundolf Köhler, bei der Bombenexplosion selbst ums Leben
gekommen, war zeitweise Anhänger der rechtsextremistischen
"Wehrsportgruppe Hoffmann". Die "Sonderkommission Theresienhöhe" und
die Generalbundesanwaltschaft ermitteln fieberhaft: Verdacht auf eine
terroristische Gruppentat mit rechtsradikalem Hintergrund. Nach zwei
Jahren werden die Akten geschlossen mit dem Ergebnis: Der Bombenleger
Gundolf Köhler war ein verwirrter Einzeltäter. Doch auch nach 20
Jahren bleiben Zweifel: Noch immer ist nicht bewiesen, daß der
Rechtsradikale den Anschlag tatsächlich allein verübt hat. Bernd
Niebrügge und Arndt Wittenberg haben nach 20 Jahren noch einmal die
Spurensuche aufgenommen. Sie haben Opfer, Zeugen und Ermittler zu
einem Attentat befragt, das vielleicht noch immer ungesühnt ist.
    

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