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Sich verschiebende Behandlungsdemographien stellen Notwendigkeit in den Vordergrund, langfristige HIV-Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen

San Francisco (ots-PRNewswire) - Neue IAS-USA Richtlinien unterstützen Saquinavir plus "Minidosen" von Ritonavir als Teile des dualen Protease-Inhibitor-Behandlungsplanes. Die sich entwickelnde Demographie der HIV-Behandlung ist in dieser Woche ein Hauptpunkt auf der "7th Conference on Retrovirusses and Opportunistic Infections" gewesen. Bis zu 66% der Patienten, die eine Anti-HIV-Therapie erhalten, haben mit ihrer ersten Anti-HIV-Kombination Fortschritte erzielt und erhalten jetzt ihre zweite oder noch weitere Behandlung, dies geht aus Daten einer HIV-Therapieuntersuchung hervor, die von Isis Research durchgeführt wurde. Die Bereitstellung von wirksamen Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die bereits ein virulogisches Versagen auf eine Dreifachkombinationsbehandlung erfahren haben, ist eine große Herausforderung für die Ärzte. Die Kombination des Protease-Inhibitors Saquinavir mit Ritonavir wurde in dieser Gruppe verbreitet eingesetzt und neue Daten, die in dieser Woche vorgestellt wurden, zeigen, wie diese Medikamentenkombination am besten eingesetzt werden kann, um optimale Reaktionen bei bereits behandelten Patienten zu erzielen. Die optimierte Soft-Gel Formel von Saquinavir wird als FORTOVASE(TM) auf den Markt gebracht. "Wir sind uns großer Behandlungsfortschritte bewußt, wie die Einführung von Protease-Inhibitoren, die die HIV-Behandlung neu definieren und den Menschen geholfen haben, mit dieser Krankheit zu überleben", sagte Julio Montaner, M.D., St. Paul's Hospital, Vancouver. "Da diese Patienten mit der Behandlung länger leben, wird es noch wichtiger, dass wir Daten entwickeln, die die richtigen Entscheidungen unterstützen, um damit sicherzustellen, dass die Patienten auch langfristig davon profitieren können. Der kluge Einsatz der Medikamente, die wir haben, und alles das zu nutzen, was wir über Sicherheit, Wirksamkeit, Tolerierbarkeit und Resistenz wissen, dies sind wichtige Punkte um sicherzustellen, dass die Patienten gesund bleiben." Zusammen mit diesen Richtlinien wurden Daten aus einer ACTG 359 Studie vorgestellt, in der Patienten, die einen Fehlschlag der Behandlung mit Indinavir plus Nukleosidanaloga (NA) erfahren hatten, auf verschiedene andere Behandlungspläne umgestellt wurden, hierzu gehörte FORTOVASE plus Ritonavir in Kombination entweder mit Delavirdine (ein nicht nukleosider RNS-abhängige DNS-Polymerase Inhibitor - NNRTI) und/oder Adefovir Dipivoxil. Die ACTG 359 Daten sagen aus, dass eine frühzeitige Reaktion des Patienten auf die Behandlung mit FORTOVASE plus Ritonavir ein Prediktor für einen längerfristigen Erfolg ist. Nach 48 Wochen Therapie hatten 59% der Patienten in dieser Studie, die eine klinisch signifikante Virenreaktion nach 16 Wochen erzielten, eine anhaltende HIV-Hemmung unter 500 Kopien/ml. Die Studiengruppen, die Delavirdine erhielten - das, wie Ritonavir auch den Gehalt von Saquinavir im Blut in die Höhe treibt (dem aktiven Bestandteil von FORTOVASE) - zeigten außerdem eine größere Reaktion auf die Behandlung als die Versuchsgruppen mit Adefovir. Diese Ergebnisse stützen ermutigende Daten aus drei unterschiedlichen Untersuchungen, die kürzlich (1) vorgestellt wurden und zeigten, dass FORTOVASE plus Ritonavir zweimal täglich verabreicht (oder BID) eine gute Reaktion bei Patienten bewirken kann, die vorher eine geringe Reaktion auf eine VIRACEPT-Therapie, mit einer HIV-Unterdrückung unterhalb der Quantifikation (400-500 Kopien/ml) bei 65% bis 71% der Patienten nach 24 Wochen oder später hatten. Während die FORTOVASE plus Ritonavir Kombination eine hohe Antiretroviruspotenz hat, weisen die neuen IAS-USA Behandlungsrichtlinien für Erwachsene darauf hin, dass die volle Dosis der Ritonavir-Behandlung mit schädlichen Nebenwirkungen verbunden ist, die eine langfristige Therapie begrenzen und dass der zukünftige Einsatz von Ritonavir wahrscheinlich in Kombination mit Protease-Inhibitoren erfolgen wird. Eine reduzierte "Minidosis" Ritonavir von 100-200 mg zweimal täglich wird aufgrund der pharmacokinetischen Vorteile verstärkt eingesetzt. Die Kombination von FORTOVASE plus einer Minidosis Ritonavir wird noch mehr optimiert, da sie das Potential für mit Ritonavir-verbundenen Toxizitäten reduziert. "Die neuen IAS-USA Richtlinien bringen die Wichtigkeit in den Vordergrund, Therapien auszusuchen, die gut toleriert werden und die leicht einzunehmen sind, und wählen die leistungsfähigsten Behandlungsmöglichkeiten aus, so dass der Patient den maximalen Vorteil erhält", sagte Michael Saag, M.D., Director of HIV Outpatient Care an der University of Alabama in Birmingham. "Die Daten, die wir bis jetzt gesehen haben, lassen darauf schließen, dass die Doppelkombinations-Protease-Inhibitoren gute Kandidaten sind, um alle diese Kriterien zu erfüllen". Eine weitere Studie, die kürzlich über die Kombination von INVIRASE(TM) (Saquinavir Mesylate) 1000 mg plus Ritonavir 100 mg zweimal täglich plus dem NNRTI Efavirenz und zwei NA veröffentlicht wurde, trägt zu der Informations-Datenbank über die Kombination von Saquinavir plus einer Minidosis Ritonavir bei. In die Studie wurde eine heterogene Versuchsgruppe von Patienten mit einer großen Behandlungserfahrung aufgenommen, die vorher ein virulogisches Versagen auf Indinavir oder Ritonavir erfahren hatten, jedoch früher weder NNRTI oder Saquinavir erhalten hatten. Nach 24 Wochen erzielten 71% der Patienten eine Virus-Unterdrückung auf Werte, die unterhalb der Quantifikationsgrenze lagen (500 Kopien/ml) und die mittlere CD4 Zellzählung stieg auf 62 Zellen/mm3. Diese Kombination aus Saquinavir plus einer Minidosis Ritonavir wurde gut toleriert. In ihren neuen Richtlinien hob die IAS-USA die Notwendigkeit hervor, dass die Ärzte die Einhaltung der Therapie und die Reaktion der Patienten auf aktuelle Behandlungen unbedingt überwachen und die Therapie schnell ändern müssen, wenn die Patienten anfangen, eine geminderte Reaktion auf eine verabreichte Behandlung zu zeigen, wobei die immer mehr zur Verfügung stehenden Informationen über die Resistenz berücksichtigt werden müssen. Als Teil des Engagements von Roche, Ärzten und Patienten zu helfen, die bestmöglichen Behandlungsentscheidungen zu treffen, hat das Unternehmen ein neues Programm, FortoGene, in mehreren Ländern der Welt angekündigt. FortoGene verbindet die Resistenztest-Technologie mit neuer Software, die den Ärzten und Patienten helfen soll, komplexe Resistenzdaten zu interpretieren und zu nutzen, bevor ein spezieller Behandlungsplan aufgestellt wird. Ärzte, die an dieser neuen Initiative teilnehmen, werden in der Lage sein, ihren Patienten auf den Einzelnen zugeschnittene Behandlungspläne anzubieten, die darauf ausgerichtet sind, eine optimale und anhaltende Reaktion auf die Therapie für jeden Patienten zu erreichen. FortoGene wird in den kommenden Monaten in Italien, Spanien, Mexiko, Belgien, Deutschland, Polen, China (Hong Kong), den Niederlanden, Argentinien, Dänemark und Großbritannien auf den Markt gebracht. Der Fortschritt mit T-20 hält weiter an - eine Versuchsbehandlung für erfahrene Patienten Während die Technologie weiter voranschreitet, um Ärzten und Patienten zu helfen, die Vorteile der zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden zu maximieren, könnten neue Klassen von Anti-HIV-Medikamenten den Menschen Hoffnung geben, bei denen eine Vielzahl von früheren Therapien keinen Erfolg gebracht haben. Es wird weiterhin über Fortschritte in der Entwicklung von T-20 berichtet, dem ersten Medikament aus einer komplett neuen Klasse von Anti-HIV-Behandlungen, die Fusions-Inhibitoren genannt und gemeinsam von Roche und Trimeris entwickelt werden. Die Fusions-Inhibitoren blockieren den Eintritt des HIV in die menschliche Zelle, und verhindern so, dass der Virus das "Kommando" über die Maschinerie der Zelle übernimmt und mehr Kopien des HIV erstellt. Die ersten Daten, die über T-20 zur Verfügung stehen, zeigen, dass das Vorhandensein von Antikörpern, die T-20 erkennen, die Wirksamkeit bei Patienten nicht beeinträchtigt, die eine langfristige Therapie mit T-20 erhalten, verglichen mit Patienten, denen T-20 verabreicht wurde, die jedoch Antikörper-negativ waren. Was außerdem wichtig ist, das Vorhandensein von Antikörpern war nicht mit dem Auftreten von ernsthaften Nebenwirkungen verbunden. Diese neuen T-20 Daten folgen auf die Informationen, die im letzten Jahr auf der ICAAC Konferenz vorgestellt wurden und die die positive Auswirkung einer T-20 enthaltenden Therapie bei der Verminderung der HIV Virusbelastung bei schon behandelten Patienten aufzeigte. Mehr Informationen über die T-20 Studien sind auf www.Roche-HIV.com zu finden. Zusätzlich zu den klinischen Fortschritten machen Trimeris und Roche auch Fortschritte bei der Herstellung von T-20 und T-1249. Die Unternehmen gaben den erfolgreichen Transfer von Methoden an die Roche Boulder, Colorado, Herstellungseinrichtung für die Herstellung von klinischen Partien großen Umfangs bekannt. Im Juli 1999 unterzeichneten Trimeris und Roche eine Vereinbarung für die umfangreiche klinische Prüfung und Entwicklung von T-20 und T-1249. Neue Behandlung wirksam gegen eine ernsthafte opprtunistische Infektion Obwohl die Einführung der Protease-Inhibitoren auch zu einer drastischen Reduzierung des Auftretens von mit AIDS-verbundenen opportunistischen Infektionen geführt hat, sind Ärzte und Behandlungsbefürworter weiterhin darüber besorgt, dass Patienten, die eine große Behandlungserfahrung haben, noch einmal diese Infektionen entwickeln können, wenn ihre Reaktion auf die Anti-HIV-Therapie nachlässt. Eine ernsthafte opportunistische Infektion, Zytomegalievirus (CMV) Retinitis, kann zum Erblinden führen, wenn sie nicht behandelt wird. Obwohl das Auftreten von CMV Retinitis in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen ist, werden weiterhin Fortschritte bei der Entwicklung einer leistungsstarken neuen Behandlung erzielt. Daten aus einer noch andauernden Studie über Valganciclovir, einem in der Untersuchung befindlichen Prodrug von CYMEVENE(TM) (Ganciclovir) zeigt, dass die orale Verabreichung von Valganciclovir eine bequeme und wirksame Alternative zur der intravenösen Verabreichung von CYMEVENE bietet. Es wurde festgestellt, dass die zwei Bestandteile ähnliche Konzentrationen des aktiven Medikaments im Blut lieferten. Von den Patienten, die Valganciclovir erhielten, reagierten 72% zufriedenstellend auf die Einführungstherapie, verglichen mit 77%, die CYMEVENE-IV vier Wochen lang intravenös verabreicht erhielten. Die Analyse der Grundlinien CD4 Zellzählung, dem Anstieg der CD4 Zählung und der begleitende Einsatz der Antiretrovirus-Therapie zeigte, dass die therapeutische Reaktion in beiden Behandlungsgruppen ähnlich war. Die mittlere Zeit bis zu einem Fortschritt der CMV Retinitis bei Patienten, die mit Valganciclovir behandelt wurden, betrug 198 Tage, verglichen mit 120 Tagen bei Patienten, die CYMEVENE erhielten. Roche hat ihren Hauptgeschäftssitz in Basel, Schweiz und ist eine der führenden, auf die Forschung ausgerichteten Gesundheitsfürsorgegruppen der Welt, die auf den Gebieten Pharmazeutika, Diagnose, Vitamine und Düfte und Aromen tätig ist. Die Produkte und Dienstleistungen von Roche sind auf die Prävention, Diagnose und die Behandlung von Krankheiten ausgerichtet und verbessern so das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Menschen. Dies wird durch Roches Entwicklung des ersten Protease-Inhibitors der Welt, ihrer hochqualitativen PCR Diagnosetechnologie und ihrer Vereinbarung über die Entwicklung von Fusions-Inhibitoren mit Trimeris bewiesen - Roche ist ein Innovator der Gesundheitsfürsorge. Trimeris, Inc. ist eine Entwicklungsfirma im Bereich Biopharmazeutika, die sich mit der Entdeckung und Entwicklung von neuen therapeutischen Mitteln beschäftigt, die die Virusinfektion blockieren, indem sie die Virusfusion mit den Wirtszellen verhindern. Der führende Produktkandidat von Trimeris, T-20, welches die Fusion des humanen Immundefektvirus (HIV) mit den Wirtszellen verhindert, befindet sich derzeit in klinischen Versuchen der Phase II und hat von der FDA die "fast track" Genehmigung erhalten. Der zweite Fusions-Inhibitoren Produktkandidat von Trimeris, T-1249, der auch die HIV-Fusion verhindert, hat ebenfalls die "fast track" Genehmigung der FDA erhalten und befindet sich in klinischen Versuchen der Phase I. Mehr Informationen über den HIV/AIDS-Produktbereich von F. Hoffmann - La Roche Ltd sind im Internet auf http://www.roche-hiv.com zu finden. Mehr Informationen über Trimeris sind im Internet auf http://www.trimeris.com zu finden. 1Tebas P, Patick AK, Kane EM, et al. Virologic responses to a ritonavir-saquinavir-containing regimen in patients who had previously failed nelfinavir. AIDS 1999; 13: F23-28; Zolopa A, Tebas P, Gallant J, et al. The efficacy of ritonavir (RTV)/saquinavir (SQV) antiretroviral therapy (ART) in patients who failed nelfinavir (NFV): a multi-center clinical cohort study. ICAAC 1999 (Abstr. 2065); Hall CS, Raines CP, Barnett SH, et al. Efficacy of salvage therapy containing ritonavir and saquinavir after failure of single protease inhibitor-containing regimens. AIDS 1999; 13: 1207-1212. ots Originaltext: F. Hoffmann - La Roche Ltd Im Internet: http://www.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Lisa Nilsen Tel. 0044 207 413 3052 Original-Content von: Roche Pharma AG, übermittelt durch news aktuell

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