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Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zu Peres' im Bundestag am Holocaustgedenkktag

    Köln (ots) - Nie wieder!

    SANDRO SCHMIDT zur Peres-Rede

    Nie wieder! Diese Maxime ist seit der Gründung des Staates Israel dort Staatsräson. Nicht immer wird das in Deutschland verstanden. Zum Beispiel mitunter, wenn über israelische teils unverhältnismäßig harte Politik in Reaktion auf Terror im Nahen Osten geurteilt wird. Nie wieder! In seiner bewegenden Rede zum Holocaust-Gedenktag hat Israels Staatspräsident Shimon Peres am Beispiel seiner eigenen Biografie eindrucksvoll dargestellt, warum dieses Fundament israelischer Staatlichkeit für Juden unantastbar ist und eigentlich Maxime jedes redlich denkenden Menschen in der Welt sein sollte. Nie wieder entmenschlichtes, wehrloses, hilfloses "Schlachtopfer" sein wie sein geliebter Großvater und Millionen anderer Menschen jüdischen Glaubens in Zeiten deutscher Untaten.

    "Nie wieder" hat praktische Konsequenzen. Jenseits von Gedenktagreden. Gerade auch für die aktuelle Politik. Und besonders für die deutsche, deren Staatsräson als Konsequenz aus der Shoa wiederum verlangt, Israels Existenzrecht zu garantieren.

    Peres verwies auf die sich abzeichnende atomare Bedrohung durch den Iran, dessen Regime erklärtermaßen den jüdischen Staat vernichten will. Wenn die Gefahr konkret wird, und dies kann sehr bald sein, wird Israel im Sinne des "Nie wieder" ohne Wenn und Aber präventiv zuschlagen und Deutschland - vielleicht sogar militärisch? - an seiner Seite stehen müssen. Vergesst dies nicht, hat Peres gestern auch der jungen deutschen Generation zugerufen.

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