Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Junckers Milliarden

Bielefeld (ots) - Die EU ist um eine Abkürzung reicher geworden. Mehr Geld hat sie deshalb nicht - die Summe von 315 Milliarden ergibt sich aus einem komplizierten Rechenspiel. Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen, kurz EFSI, kann dennoch einen Neustart in der verkrusteten Wirtschaftsstruktur der Union bedeuten. Dass weder Protektionismus noch reine Sparmaßnahmen einen Aufschwung der Wirtschaft herbeiführen können, haben viele der 28 Mitgliedsstaaten schmerzlich erfahren müssen. Dabei kommt das, was in einem Land investiert wird, letztendlich auch den anderen zugute. Doch alle Programme drohen zu verpuffen, wenn sie nicht mit Strukturreformen einhergehen. Dort, wo Länder sich von veralteten Mustern befreit haben, zeigen sich bereits erste Früchte: Lettland gehört zu den Überraschungskandidaten in Sachen Wirtschaftswachstum.

Was aber passiert, wenn man in Zeiten einer schwächelnden Konjunktur Investitionen zurückfährt, zeigt sich in Deutschland. Die Erwartungen für 2015 wurden deutlich heruntergeschraubt. Was jetzt gebraucht wird, ist eine Kehrtwende. Nicht nur in Berlin.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Westfalen-Blatt

Das könnte Sie auch interessieren: