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Johannes Kahrs (SPD) verteidigt Rot-Rot-Grün in Thüringen

Berlin (ots) - Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs hat die Entscheidung der thüringischen Sozialdemokraten für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen verteidigt.

Kahrs sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, zwar sei er noch nicht überzeugt, dass ein linker Ministerpräsident eine gute Sache sei. Die Sozialdemokraten in Thüringen hätten allerdings die Wahl zwischen zwei Übeln gehabt, sagte der Sprecher des Seeheimer Kreises. "In der Sache wäre vielleicht Schwarz-Rot-Grün besser gewesen, aber da haben sich die Grünen verweigert. Jetzt hat man die Wahl zwischen zwei Übeln und da haben die Parteifreunde vor Ort entschieden, was für sie das kleinere ist."

Kahrs betonte dabei, die thüringische CDU sei durch ihr Verhalten während der Koalition mit der SPD für diese Entscheidung mitverantwortlich: "Die CDU ist mit ihrem Juniorpartner immer unanständig umgegangen, hat ihn schlecht behandelt, hat Sachen nicht umgesetzt. Und deswegen ist dieser Schritt wohl eher ein Verzweiflungsschritt, weil die CDU nicht koalitionsfähig ist."

Eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene schloss der SPD-Politiker ausdrücklich aus.

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