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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Bürgerarbeit

Bielefeld (ots) - Der Weg vom »Man braucht mich nicht« zum »Ich will nicht mehr« ist kürzer als die meisten, die nicht von Arbeitslosigkeit betroffen sind, denken. Gravierendes vollzieht sich auch auf der Arbeitgeberseite. Nur wird dort aus »Er hat keinen Job« der Satz »Er will keinen Job« oder »Er ist unfähig für einen Job«. Es ist schwer, Stapel von Ablehnungen nicht persönlich zu nehmen und sich stattdessen immer wieder neu zu motivieren. Das wissen die Arbeitgeber, und weil sie keine problematischen Fälle wollen, haben es Landzeitarbeitslose besonders schwer, einen Job zu finden. Es müssen also beide, Arbeitsloser und Jobgeber, überzeugt werden, dass es für den Betroffenen eine Zukunft auf dem Arbeitsmarkt gibt. Genau das leistet »Bürgerarbeit«. Der Arbeitslose wird nicht ausgegrenzt, sondern erhält die Chance, zu beweisen, dass er noch arbeiten kann - an Orten, wo Hilfe gerade jetzt, da der Wehrdienst weiter reduziert wird, sinnvoll und notwendig ist. Es muss nur sichergestellt sein, dass kein Hartz-IV-Bezieher einem regulär Beschäftigten die Arbeit wegnimmt. Dann ist Bürgerarbeit eine gute Sache.

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