Deutsche Welthungerhilfe e.V.

Flutkatastrophe in Mosambik
Bundeswehr unterstützt Hilfsmaßnahmen der Deutschen Welthungerhilfe

    Bonn (ots) - Die Deutsche Welthungerhilfe fliegt am Wochenende
erneut große Mengen Hilfsgüter nach Mosambik. 600 Zelte, 2.500 Decken
sowie 10.000 Wasserkanister und Tabletten zur Wasseraufbereitung
werden direkt nach Beira geschickt. Dort übernimmt die Bundeswehr mit
Hubschraubern den Weitertransport der Hilfsgüter Richtung Save, der
am stärksten betroffenen Region.
    
    Mehr als 10.000 Menschen haben sich in der Provinz Inhambane an
drei zentralen Punkten versammelt und warten dort auf internationale
Hilfe. Sie haben die Orte Pande, Save, und Duane entweder aus eigener
Kraft erreicht oder wurden von den Hubschraubern nach ihrer Rettung
dort abgesetzt. Es wird erwartet, daß die Zahl der Flüchtlinge an
diesen Sammelstellen in den kommenden Tagen auf 20.000 ansteigt.
    
    Besonders benötigt werden die Wasserkanister und Tabletten zur
Wasseraufbereitung. Sauberes Trinkwasser ist knapp und es droht die
Gefahr von Cholera, wenn die Menschen weiterhin verseuchtes Wasser
trinken müssen. Außerdem stellt die Deutsche Welthungerhilfe
Küchensets sowie Wickeltücher bereit, weil die Menschen ihr gesamtes
Hab und Gut in den Fluten verloren haben.
    
    In der kommenden Woche beginnt die Deutsche Welthungerhilfe mit
der ersten Planung für den Wiederaufbau des Landes. Sobald die akute
Nothilfe abgeschlossen ist, braucht Mosambik Unterstützung, um die
zerstörten Felder wiederaufzubauen. Auch Schulen und Krankenstationen
sind durch die Flut weggeschwemmt worden.
    
    Die Deutsche Welthungerhilfe ruft zu Spenden für die
Überschwemmungsopfer in Mosambik auf:
    
    Spendenkonto: 1115
    bei der Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)
    Stichwort Mosambik
    
    
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