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BDI: Ohne starke transatlantische Partnerschaft und internationale Gremien sind internationale Probleme nicht zu lösen - US-German Round Table bietet geeignete Plattform zum Austausch

    Berlin (ots) - "Kein Einzelstaat der Welt - auch nicht die USA -
können die anstehenden internationalen Probleme im Alleingang lösen",
sagte Michael Rogowski, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen
Industrie (BDI) im Rahmen des US-German Round Table am Freitag. "Wir
müssen die transatlantische Partnerschaft stärken, um gemeinsam den
internationalen Terrorismus zu bekämpfen, die Umweltprobleme zu lösen
und die Armut in der Welt zu lindern". Missverständnisse oder
fehlender Dialog hätten in der Vergangenheit oft zu Konflikten
geführt, die das transatlantische Verhältnis belasteten - dabei
hätten schon zwei Prozent des bilateralen Handels ausgereicht, um das
Gesamtklima einzutrüben. "Die USA und die EU, die beiden größten
Wirtschaftspartner, tragen bei der Weiterentwicklung der
Weltwirtschaft eine besondere Verantwortung", so Rogowski.
    
    Vor diesem Hintergrund hat der BDI eine Gruppe hochrangiger
US-Kongressabgeordneter und rund 25 deutsche Wirtschaftsführer zu dem
US-German Round Table am 21. und  22. Februar 2002 nach Berlin
eingeladen. Unterstützt wird diese Konferenz von der Deutschen
Telekom sowie der Deutschen Bank, Dresdner Bank und Commerzbank. Im
Mittelpunkt des US-German Round Table stehen folgende Themen: die
Rolle von Wirtschaft und Politik im Kampf gegen den internationalen
Terrorismus, Ausbau der Zusammenarbeit vor allem im Bereich der
Informationstechnologie, schneller Abbau gegenseitiger
Marktzugangsbeschränkungen mit dem Ziel eines transatlantischen
Wirtschaftsraumes sowie die Rolle des Euros in der internationalen
Finanzwelt.
    
    Der US-German Round Table findet ein Mal im Jahr in Deutschland
statt, um das Netzwerk zwischen der deutschen Wirtschaft und der
US-amerikanischen Politik auszubauen.
    
    
    
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