NDR Norddeutscher Rundfunk

Media-Analyse 2007 Radio II: NDR verteidigt Spitzenposition im Norden

    Hamburg (ots) - Der NDR hat seine Führungsposition im Norden verteidigt - das ergab die "Media Analyse 2007 Radio II". Beim Marktanteil kommen die Programme des NDR jetzt insgesamt auf 51,2 Prozent (Mo. bis So.). Der Vorsprung vor den zusammen 14 kommerziellen Konkurrenten im Norden beträgt jetzt 7,3 Prozentpunkte. 6,7 Millionen Menschen aller Altersgruppen hören täglich die Radioprogramme des Norddeutschen Rundfunks, das sind im Norden rund 50 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren (Mo. - Fr.).

    Besonders bemerkenswert:

    · In der Liste der meistgehörten ARD-Programme liegen drei NDR Programme unter den Top 10: (Platz 1: NDR 1 Radio MV mit 30,1 Prozent, NDR 1 Niedersachsen mit 28,8 Prozent auf Platz 3 und NDR 1 Welle Nord mit 21,8 Prozent auf Platz 9; Basis: Tagesreichweite Mo.-Fr. in Prozent im jeweiligen Sendegebiet). · NDR 1 Niedersachsen bleibt mit 33,0 Prozent Marktanteil (Mo. - So.) klarer Marktführer in diesem Bundesland. · NDR 90,3, der Stadtsender für Hamburg, steigert seinen Marktanteil erneut auf jetzt 24,1 Prozent. · NDR Info schneidet beim weitesten Hörerkreis (WHK) sowohl in absoluten Zahlen (1,73 Millionen) als auch in Prozent (12,4) so gut ab wie noch nie zuvor. · NDR Kultur, das meistgehörte Klassik- und Kulturprogramm im Norden, erreicht mit 8,3 Prozent den höchsten Wert beim weitesten Hörerkreis seit sechs Jahren.

    Joachim Lampe, Stellvertretender Intendant und Produktionsdirektor des NDR: "Der NDR ist erneut klar der beliebteste Sender in Norddeutschland - und das trotz einschneidender Veränderungen bei der Gewichtung der erhobenen Daten. Die Umstellung geht zu Lasten insbesondere unserer Landesprogramme, die in unserem Angebot eine wichtige Rolle spielen. Wenn wir dennoch erfolgreich sind, dann ist dies unseren Hörerinnen und Hörern ebenso wie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im NDR zu verdanken."

    Die Ergebnisse der Media Analyse 2007 Radio II sind von einer Umstellung der amtlichen Statistik (Mikrozensus) betroffen. Die   Anzahl der Personen in bestimmten Altersgruppen hat sich  gegenüber dem Vorjahr z.T. stark verändert. Die amtliche Statistik weist gegenüber dem Vorjahr nun mehr Personen unter 30 Jahren (Bundesgebiet: ca. plus 600.000) und weniger Menschen über 60 Jahre (Bundesgebiet: ca. minus 870.000) aus. Damit verändern sich auch die statistischen Hörerpotenziale für Radioprogramme.

    Die Auswertung im Einzelnen, in der Regel bezogen auf die Wochentage Montag bis Freitag:

    NDR 2 kommt in seiner Tagesreichweite trotz vielfältiger Konkurrenz in ganz Norddeutschland auf jetzt 15,5 Prozent, beim Marktanteil auf 13,1 Prozent. Insgesamt schalten nun täglich knapp zwei Millionen Hörerinnen und Hörer ein - NDR 2 behauptet seine Spitzenposition als meistgehörtes Pop-Programm in Norddeutschland. Mit einem Wert von insgesamt 574.000 Hörerinnen und Hörern pro Durchschnittsstunde gehört NDR 2 erneut zu den reichweitenstärksten Werbeprogrammen in Deutschland.

    NDR Kultur, das meistgehörte Klassik- und Kulturprogramm im Norden, erreicht eine Tagesreichweite von 2,1 Prozent im Sendegebiet: Das NDR Programm hält seinen Vorsprung vor dem kommerziellen Angebot Klassik Radio mit 0,5 Prozentpunkten. Täglich schalten jetzt 306.000 Menschen NDR Kultur ein. Beim weitesten Hörerkreis, einem gerade für Minderheitenprogramme besonders aussagefähigen Wert, erreicht NDR Kultur 8,3 Prozent im Norden - das beste Ergebnis seit sechs Jahren. Bundesweit entspricht dies gut 1,22 Millionen Menschen.

    NDR Info, das Informationsprogramm des Norddeutschen Rundfunks, kommt im Sendegebiet auf eine Tagesreichweite von 3,4 Prozent. Das entspricht 427.000 Hörern täglich. Der Wert für den weitesten Hörerkreis liegt bei 12,4 Prozent im Sendegebiet - bundesweit entspricht das knapp 1,73 Millionen Hörerinnen und Hörern. Beide Werte sind die höchsten, die NDR Info seit Bestehen erreicht hat. In allen vier norddeutschen Ländern liegt NDR Info weiter vor dem Deutschlandfunk. Das beste Ergebnis in Norddeutschland erreicht NDR Info mit 6,1 Prozent Tagesreichweite in Hamburg.

    N-JOY, das junge Radioprogramm des NDR, kommt trotz starken Konkurrenzdrucks auf eine stabile Tagesreichweite von 7,2 Prozent. 912.000 Menschen hören von Montag bis Freitag das erfolgreichste Jugendprogramm im Norden.

    Die vier Landesprogramme des NDR erreichen mit 32,7 Prozent (Mo. bis So.) erneut einen hervorragenden Marktanteil. Die Tagesreichweite liegt bei 29,1 Prozent. Täglich schalten 3,9 Millionen Menschen die NDR Landesprogramme ein.

    · Niedersachsen

    NDR 1 Niedersachsen bewegt sich weiter auf hohem Niveau: Der Marktanteil beträgt 32,0 Prozent, die Tagesreichweite 28,8 Prozent. Bei der Betrachtung des Marktanteils Mo.-So. kommt NDR 1 Niedersachsen auf einen Wert von 33,0 Prozent; der Vorsprung vor dem stärksten kommerziellen Konkurrenten Radio ffn beläuft sich hier auf 16,5 Prozentpunkte. Im bundesweiten Vergleich ist NDR 1 Niedersachsen das meistgehörte Programm (zusammen mit SWR 3 und Antenne Bayern; Basis: Marktanteil Mo.-Fr. bundesweit). 2,5 Millionen Hörer insgesamt sind täglich bei NDR 1 Niedersachsen dabei. NDR 2 hat in Niedersachsen jetzt eine Tagesreichweite von 16,7 Prozent und einen Marktanteil von 13,5 Prozent. Das Jugendprogramm N-JOY legt in Niedersachsen zu auf einen Wert von 6,9 Prozent Tagesreichweite. Der NDR kommt beim Marktanteil in Niedersachsen jetzt auf 53,9 Prozent (Mo.-So.). 50,9 Prozent der Hörerinnen und Hörer in Niedersachsen schalten jetzt täglich eines der NDR Programme ein.

    Das NordwestRadio von NDR und Radio Bremen erreicht im Sendegebiet einen Wert von 1,6 Prozent Tagesreichweite (Mo. - So.). Der Wert für den weitesten Hörerkreis hat sich auf 206.000 Zuhörer bundesweit gesteigert - das sind 37.000 Zuhörer mehr als bei der vergangenen MA.

    · Schleswig-Holstein

    Die NDR 1 Welle Nord erreicht einen Marktanteil von 22,8 Prozent (Mo.-So.). Das meistgehörte NDR Programm in Schleswig-Holstein erzielt eine Tagesreichweite von 21,8 Prozent. An jedem Werktag sind insgesamt 640.000 Hörerinnen und Hörer dabei. NDR 2 kommt in Schleswig-Holstein auf jetzt 16,7 Prozent Tagesreichweite, N-JOY hat eine Tagesreichweite von 6,4 Prozent. Alle NDR Programme gemeinsam erreichen im nördlichsten Bundesland einen Marktanteil von 50,2 Prozent. Die Tagesreichweite liegt bei 50,7 Prozent.

    · Mecklenburg-Vorpommern

    Die Tagesreichweite von NDR 1 Radio MV beträgt jetzt 30,1 Prozent. Im bundesweiten Vergleich ist NDR 1 Radio MV damit das meistgehörte ARD-Programm (Basis: Tagesreichweite im Sendegebiet). Täglich schalten 486.000 Hörerinnen und Hörer das Landesprogramm ein. Der Marktanteil beträgt 26,9 Prozent (Mo.-So.). NDR 2 steigert sich in Mecklenburg-Vorpommern auf eine Tagesreichweite von 10,2 Prozent, das beste Ergebnis seit 2003. Auch N-JOY verbessert sich auf nun 11,0 Prozent Tagesreichweite.

    · Hamburg

    NDR 90,3: Das Landesprogramm für die Hansestadt kann noch einmal zulegen - auf einen Marktanteil von 24,1 Prozent (Mo.-So.). NDR 90,3 erreicht jetzt eine Tagesreichweite von 18,3 Prozent. Insgesamt hören rund 427.000 Menschen täglich das Programm. NDR 2 kommt in der Hansestadt auf einen Marktanteil von 11,8 Prozent und eine Tagesreichweite von 13,9 Prozent. N-JOY erzielt in Hamburg bei der Tagesreichweite 6,0 Prozent. Der NDR liegt in der Hansestadt - auf einem der am härtesten umkämpften Radiomärkte Deutschlands - bei einem Gesamt-Marktanteil von 50,2 Prozent.

    Die "Media Analyse" wird jährlich zweimal mit der Erhebungsmethode CATI (Computer Assisted Telephone Interviewing) erstellt. Sie basiert auf Telefoninterviews, in denen das Mediennutzungsverhalten des Vortags abgefragt wird. Das nächste Ergebnis wird am 5. März 2008 veröffentlicht.

    Die "Tagesreichweite" (früher "Hörer gestern") bezeichnet die Zahl der Personen, die im Tagesablauf (5 bis 24 Uhr) für die Dauer mindestens eines Zeitintervalls (15 Minuten) ein Radioprogramm gehört haben. Der Marktanteil gibt an, wie groß der Anteil der Hördauer eines Programms oder einer Gruppe von Programmen an der Hördauer aller Sender ist. Der Wert wird in Prozent angegeben.Den Wert "Hörer pro durchschnittlicher Werbestunde", häufig auch verkürzt als "Hörer pro Stunde" bezeichnet, weist die Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (AG.MA) nur für buchbare werbetragende Programme aus. Für Programme ohne Werbung - beim NDR alle Programme bis auf NDR 2 - ist dieser Wert deshalb nicht verfügbar.

    17. Juli 2007

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