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Neue Westfälische (Bielefeld): Versorgung ehemaliger Bürgermeister Zu viele Nachteile FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF

Bielefeld (ots) - Die Auseinandersetzung entspringt einer lokalen Angelegenheit. Mit einigem Ärger haben viele Düsseldorfer einen Beschluss des Stadtrats aufgenommen, wonach Exoberbürgermeister Dirk Elbers mit Mitte 50 monatlich 4.200 Euro Pension zustehen. Jetzt sieht eine ansässige Zeitung den Landtag "aufgeschreckt". Genau genommen waren es zwei Düsseldorfer Abgeordnete, die mit ihrem Alleingang den Innenminister irritierten. Mal abgesehen davon, dass die Sache nicht ganz ausgegoren ist und "konkrete Änderungen zurzeit nicht diskutiert werden", wie die SPD-Fraktion spät verlauten ließ, hat das Thema durchaus seine Berechtigung. Bald stehen wieder Bürgermeisterwahlen an, und durch die Bank haben die Parteien erhebliche Schwierigkeiten, geeignete Kandidaten zu finden. Häufig winken Interessenten ab, nachdem sie die Versorgungslage geprüft und zu viele Nachteile für sich und ihre Familien entdeckt haben. Dabei brauchen Städte und Gemeinden für ihre höchsten Posten die besten Männer und Frauen. Fleiß, Robustheit und Idealismus sollten dabei vernünftigem Geld gegenüberstehen. Die Fragen, ob ein Bürgermeister den Status eines Beamten haben muss und jemand über Jahrzehnte eine hohe Pension beanspruchen darf, lohnen jedenfalls einer tieferen Erörterung. Die beiden rheinischen Abgeordneten haben dafür einen Impuls gesetzt.

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