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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Neues Tempolimit auf der A 2 in Kraft Große Lösung muss rasch folgen MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) - Seit Wochen wird das neue Tempolimit auf der Autobahn 2 ab Herford Richtung Niedersachsen unter Experten heftig diskutiert. Die große Mehrzahl ist sich einig: Nur eine hohe Akzeptanz der jetzt verhängten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h unter den Kraftfahrern kann dazu führen, das Hauptziel zu erreichen - eine Absenkung der Zahl der schweren Unfälle. Doch Zweifel bleiben, ob die jetzt realisierte statische Lösung die gewünschte Nachhaltigkeit haben wird. Die Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen: Die sogenannten Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBE), jene elektronisch gesteuerten Schilderbrücken, die Tempolimits flexibel auf die jeweilige Verkehrs- oder Witterungslage abstimmen können, sind hier eindeutig im Vorteil. Deshalb wurde diese Lösung auch seitens der Bezirksregierung Detmold beim Bund beantragt. Doch, so heißt es, mit einer Realisierung sei vor dem Jahr 2020 nicht zu rechnen. Dies scheint völlig rätselhaft. In anderen Regionen, wissen Verkehrsexperten, liefen ähnliche Verfahren deutlich schneller. Wir haben es hier mit einer der am stärksten befahrenen Autobahnen in Deutschland zu tun. Bis zu 100.000 Kraftfahrzeuge pro Tag nutzen sie. Die Zahl der Toten und Verletzten, die auf dem OWL-Abschnitt der A 2 bis zur Landesgrenze gezählt werden, kann nicht hingenommen werden. Die Politik muss hier sofort handeln.

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