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Neue Westfälische: Neue Westfälische (Bielefeld): Erika Steinbach pocht auf Sitz im Stiftungsrat Verbohrt CARSTEN HEIL

Bielefeld (ots) - Wenn Erika Steinbach so viel an einem guten deutsch-polnischen Verhältnis läge, wie sie es immer betont, bliebe ihr in diesen Tagen nur eine Wahl: der Verzicht auf den Posten in der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" . Der Bundestagsabgeordneten Steinbach aber geht es gar nicht um Versöhnung, sondern ums eigene Prestige, um Einfluss und darum, dass ihr Verband so rückwärtsgewandt bleibt, wie er sich heute positioniert. Sie ist verbohrt. Sie sagt, dass sie bei einem Verzicht auf den Stiftungsposten auch gleich als Vertriebenenpräsidentin zurücktreten könne. Bitte schön, gern. Es wäre im Interesse der Sache. Denn Erika Steinbach scheint historische Realitäten nicht akzeptieren zu wollen. Die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Grenze zwischen Deutschland und Polen ist Voraussetzung für ein gedeihliches Verhältnis beider Länder. Es ist das gute Recht der Polen, darauf hinzuweisen, und nicht Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Vertriebenenverbandes. Deshalb sollte sich Kanzlerin Merkel aufraffen und mit ihrer Parteifreundin Steinbach ein offenes Wort reden. Wunden verheilen nicht, wenn man sie ständig wieder aufreißt. Pressekontakt: Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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