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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Ackermann

    Rostock (ots) - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann fürchtet um den sozialen Frieden und mahnte gestern gemeinsames Handeln aller gesellschaftlichen Kräfte an. Schließlich sitzen wir doch "alle in einem Boot". Ja, leider. Wir sitzen in einem Boot, in das unverantwortliche "Bankster" Löcher gebohrt haben. Im Sturm der Rezession drohen alle zu ertrinken, wenn nicht jeder gegen das eindringende Wasser ankämpft. Verwunderlich ist nur, dass jene, die die Krise nicht verursacht haben, an die schweren Pumpen gestellt werden, während die Schuldigen meinen, das Wasser mit Teelöffeln herausschöpfen zu können. Viele Banker und Manager kassieren weiter hohe Boni oder gehen mit Abfindungen nach Hause, die ein Normalverdiener nicht in mehreren Leben verdient. Wenn ein Ackermann statt 14 Millionen Euro nur noch 1,4 Millionen erhält, sind das immer noch 3800 Euro pro Tag. Allemal genug für sein ganz privates Rettungsboot.

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