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Ostsee-Zeitung: Kommentar OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zur Spitzelaffäre bei der Bahn und Rücktrittsforderungen an Bahnchef Mehdorn

    Rostock (ots) - Der trotzige Bahnchef steht auf dünnem Eis. Die SPD hat sich längst auf den Manager eingeschossen. Verkehrsminister Tiefensee hat den Daumen bereits gesenkt, so wie die SPD lange schon von Mehdorns verbissen verteidigter Bahnprivatisierung Abstand genommen hat.

    Die Kanzlerin hielt dagegen lange zum umtriebigen Bahnchef. Doch auch dieser Rückhalt schwindet. Angela Merkel wird, erst Recht in Wahlkampfzeiten, keinen Bahnchef decken oder auch nur dulden, der möglicherweise Gesetze brach. Jetzt geht es der Kanzlerin darum, nicht selbst durch Mehdorns Bespitzelungsaktionen in ein schlechtes Licht gerückt zu werden. Der Zug für  Mehdorn ist eigentlich längst abgefahren. Der Klebstoff unter seinem Hintern beginnt sich zu lösen. Wohl doch kein Pattex.

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