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jaxx.de-Anzeigenmotiv vor dem Deutschen Werberat
Emanzipation einmal anders

    Hamburg (ots) - Der Deutsche Werberat beschäftigt sich diese Woche
mit der Beschwerde über ein Anzeigenmotiv der jüngsten Kampagne für
Deutschlands führende Glücksspielplattform im Internet - jaxx.de. Die
Printanzeige zeigt die Rückansicht eines durchtrainierten, nackten
Mannes, dessen Vorderansicht von einer gutgekleideten Dame gemustert
wird. Darüber die Headline: "Alle Kugeln im ordnungsgemäßen Zustand?"
- Zuviel für ein paar zartbesaitete Männer?!
    
    Wer in diesem zweiten Jahrtausend unserer Zeitzählung den
Fernseher anschaltet und Magazine oder Zeitungen durchblättert, wird
es wohl kaum umgehen können, gelegentlich mit entblößten Körperteilen
konfrontiert zu werden. Auch die Werbung macht da keine Ausnahme.
"Sex sells!" ist ein Motto, das auch heute noch Gültigkeit
beanspruchen kann.
    
    Doch wehe dem, der es sich erlaubt, die gängigen
Geschlechterklischees umzudrehen! Der nämlich bekommt es mit erbosten
Vertretern des "starken Geschlechts" zu tun, die sich über den
eindeutig sexbezogenen Inhalt mokieren und sich in ihrer Männerrolle
geschlechtsspezifisch herabgewürdigt fühlen!
    
    Über die Vorwürfe kann man bei fluxx.com, dem Betreiber der
Gambling-Plattform im Internet, nur staunen. Spaß am Leben, an der
Liebe und am Spiel solle die Botschaft der Kampagne sein. "Die neu
entdeckte Sensibilität der Männer ist für uns ganz und gar
unverständlich", sagt Rainer Jacken, Vorstandsvorsitzender der
fluxx.com AG, "ich möchte einmal den Mann kennenlernen, der die
Anzeige betrachtet und sich anschließend in seiner Männerrolle
verletzt fühlt."
    
    Vor allem angesichts der Vielzahl von Motiven, die Konsumenten mit
weiblichen Reizen locken, wie die beliebten Kampagnen eines
skandinavischen Bekleidungshauses oder eines Wiener
Dessousproduzenten, ist dieser Vorwurf absurd: "Bei dem
Diskriminierungsvorwurf geht es doch letztlich darum, dass
tatsächliche Benachteiligungen im gesellschaftlichen Gefüge verstärkt
werden, indem ein Geschlecht auf bestimmte Verhaltensmuster reduziert
wird. Ein ironisches Spiel mit den Geschlechterrollen, wie es unser
Motiv zeigt, erfüllt keines dieser Kriterien. Den Vorwurf der
geschlechtlichen Herabwürdigung können wir also überhaupt nicht
teilen", findet Mathias Dahms, als Geschäftsführer für die Kampagne
verantwortlich. Und in der Tat, wer sich über solche Dinge heutzutage
noch aufzuregen vermag, kann das Beschwerdeschreiben zum
Full-Time-Job machen, oder sich gleich fragen, ob sich seine Kugel
(natürlich die da oben, die zum Denken da ist) im ordnungsgemäßen
Zustand befindet.
    
    Die fluxx.com AG ist ein zukunftsorientiertes
Full-Service-Kommunikationsunternehmen mit dem Schwerpunkt
E-Business. fluxx.com ist im Business-to-Business (Geschäftskunden)
und im Business-to-Consumer- (Endkunden) Umfeld tätig. Mit der
erfolgreichen Etablierung der eigenen E-Commerce-Gambling-Plattform
entwickelte sich jaxx.de innerhalb weniger Monate zum deutschen
Marktführer für Lotto und andere Glücksspiele im Internet. Die
Teilnahme an den Lotterien des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks
machte fluxx.com auch an Kiosk-Terminals und per Telefon möglich. Die
WAP-Technologie ergänzt seit kurzem das multimediale Angebot.
Hauptsitz der fluxx.com Gruppe ist Kiel, weitere Standorte befinden
sich in Hamburg, Frankfurt und London. Seit dem 28. September 1999
ist die fluxx.com AG am Neuen Markt notiert.
    
ots Originaltext: fluxx.com AG
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
fluxx.com
Stefan Zenker
Leverkusenstraße 54
22761 Hamburg
Fon: (040) 85 37 88 47
Fax: (040) 85 37 88 30
E-Mail: zenker@fluxx.com
http://www.fluxx.com

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