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phoenix Thema: Mexikos Drogenkrieg - Dienstag, 18. November 2014, 10.45 Uhr

Bonn (ots) - Vor sieben Wochen verschwanden 43 Studenten im mexikanischen Guerrero. Es heißt, sie seien getötet worden, doch viele Angehörige glauben dies den Behörden nicht, und protestieren gegen die unzureichende Verbrechensaufklärung und Gewalt im Land. Im phoenix Thema "Mexikos Drogenkrieg" spricht Klaus Weidmann mit dem Menschenrechtsaktivisten Abel Barrera Hernandez, der die Familien der verschwundenen Studenten vertritt. Gast im Studio ist außerdem Ingrid Spiller, Leiterin des Regionalreferats Lateinamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Der Bürgermeister der Stadt Iguala soll die Gefangennahme und die Auslieferung der 43 Studenten an eine kriminelle Organisation angeordnet haben. Die Bevölkerung glaubt nicht an eine gründliche und wahrheitsgetreue Ermittlungsarbeit. Das Vertrauen in die Rechtstaatlichkeit des Landes haben die meisten Menschen in Mexiko schon lange verloren. Zwar kämpft die Regierung seit acht Jahren mit Militärgewalt gegen die großen Drogenkartelle, aber mit wenig Erfolg. Nach Expertenschätzungen sollen in diesem blutigen Krieg bereits 80.000 Menschen getötet worden sein, Tausende werden vermisst. Wird dieser Fall der "Los 43" der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt? Kann diese Krise die Kraft entwickeln, die Mexiko braucht, um einen Umbruch zu erreichen?

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