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PHOENIX - PRESSEMITTEILUNG: Tillich zieht positives Fazit des Aufbaus Ost/ "Bei weitem noch nicht am Ende des Transformationsprozesses"

Bonn (ots) - Bonn/Dresden, 27. August 2010 - Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich zieht 20 Jahre nach der Deutschen Einheit ein positives Fazit des Aufbaus Ost. "Er ist, auch mit kleinen Fehlern sicherlich, sehr gut gelungen", sagte Tillich im LÄNDERFORUM SACHSEN in der Dresdner Frauenkirche (Ausstrahlung am Sonntag, 29. August 2010, 13.00 Uhr). "Wo wir heute stehen als Sachsen, aber auch als Neue Bundesländer, das ist hervorragend." Den Menschen sei es zu langsam gegangen, gab der Ministerpräsident zu. Doch schon sein Amtsvorgänger Kurt Biedenkopf habe prognostiziert, dass der Aufbau 15 bis 20 Jahre dauern würde, und er habe damit recht gehabt. "Wir sind heute bei weitem noch nicht am Ende des Transformationsprozesses", fügte Tillich hinzu.

Gleichzeitig verwies Tillich auf Sachsens große Erfolge im Bereich der Bildung sowie als Technologie- und Medizinstandort. "Wir verkaufen uns noch zu schlecht. Wir sind vielleicht zu bescheiden für das, was wir haben", benannte er ein Manko. Andererseits sei zum Beispiel die Arbeitslosenquote viel zu hoch.

Außer Stanislaw Tillich diskutieren im LÄNDERFORUM SACHSEN Katrin Göring-Eckardt (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Präses der Synode der EKD), Prof. Ulrich Blum (Präsident des Institutes für Wirtschaftsforschung Halle), Peter Ensikat (Schriftsteller und Kabarettist) sowie Dirk Birgel (Chefredakteur Dresdner Neueste Nachrichten) über den Status Quo der Neuen Länder zwei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit, über Erfolge und Probleme. Titel der Sendung: "20 Jahre Neue Länder. Blühen die Landschaften?"

Das LÄNDERFORUM SACHSEN ist eine Kooperation von PHOENIX, Deutschlandradio Kultur, der Stiftung Frauenkirche und der Dresdner Neuesten Nachrichten.

Die Sendung wird am Sonntag, 29. August 2010, um 22.30 Uhr wiederholt.

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