Campact e.V.

Seit zwei Wochen "Endlagersuche" in deutschen Großstädten
"Kein Endlager - nirgends"/ Mehr als 4.000 Menschen beteiligen sich an bundesweiter Endlagersuche
Endlagersuche heute in München

Das Kampgnennetzwerk Campact geht vor der Bundestagswahl in deutschen Großstädten auf "Endlagersuche". Foto: Jakob Huber. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Campact e.V. "

Berlin/München (ots) -

   CDU/CSU und FDP sollen Stellung zu atompolitischen Plänen beziehen 

Schon mehr als 4.000 Menschen haben sich in den letzten zwei Wochen in deutschen Großstädten mit Geigerzählern, Strahlenschutzanzügen und einem täuschend-echten Castor-Transporter auf die Suche nach geeigneten Endlagerstätten für Atommüll gemacht. Heute findet eine weitere Endlagersuche in München statt. Mit den provokanten Aktionen will das Kampagnennetzwerk Campact den Druck auf die Parteien erhöhen, am Atomausstieg festzuhalten. CDU/CSU und FDP werden aufgefordert, klar Stellung zu ihren atompolitischen Plänen nach der Wahl zu beziehen.

"Die Spitzen von CDU/CSU und FDP ducken sich weg und schweigen, wenn es gilt Stellung zu beziehen, was sie nach der Wahl mit dem Atomausstieg vorhaben. Und die hinteren Ränge treffen völlig uneinheitliche und widersprüchliche Aussagen. Jetzt müssen Union und FDP endlich Farbe bekennen, mit was die Wähler rechnen können", fordert Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz. "Mit unserer bundesweiten Endlagersuche tragen wir die Kontroverse um die Atompolitik auf die Marktplätze, vor der sich FDP und CDU scheuen." Campact diskutiert nach jeder Aktion mir den jeweiligen lokalen Kandidaten der Parteien zum neuen Bundestag.

"Union und FDP scheinen die Wahrheit nicht ihren Wählern ins Gesicht sagen zu wollen - kein Wunder angesichts der Unpopularität einer Aufkündigung des Atomausstiegs", so Bautz. Eine von Campact in Auftrag gegebene repräsentative Emnid-Umfrage zeigt, dass es selbst bei den Anhängern von CDU und FDP große Zustimmung zum Atomausstieg und eine Ablehnung von Laufzeitverlängerungen gibt. Ferner sind 70 Prozent der WählerInnen der Meinung, dass die Haltung von CDU und FDP zur Atomkraft diesen Parteien schade (Ergebnisse der Emnid-Umfrage unter: http://www.campact.de/atom2/tour09/presse#emnid )

Die bundesweiten Endlagersuche von Campact ist Teil einer bundesweiten Mobilisierung der Anti-Atom-Bewegung, zu der auch die Demonstration mit über 50.000 Menschen am 5. September in Berlin gehörte. "Die Aktionen sind nur ein Vorgeschmack auf das, was eine künftige Bundesregierung erwartet, wenn sie am Atomausstieg rütteln sollte," warnt Christoph Bautz.

Diese Pressemitteilung und Fotos der Aktionen unter: http://www.endlagersuche.de/atom2/tour09/presse

Tourvideo: http://www.youtube.com/watch?v=qko5PcF6Ank

Über Campact:

Campact organisiert Kampagnen, mit denen Menschen sich via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen können. Verknüpft über den Campact-Newsletter ist in den letzten fünf Jahren ein Netzwerk von über 140.000 Menschen entstanden. http://www.campact.de

Pressekontakt:


Yves Venedey
Campact e.V., Pressesprecher Atom
Tel. 04231 / 957 590, mobil 0151 268 468 93
venedey@campact.de

Rasmus Grobe
Campact e.V., Pressesprecher Atom
Tel. 04231 / 957 460, mobil 0163 379 29 37
grobe@campact.de

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