BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Richtkranz ziert den Rohbau des Justizzentrums in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ots) - Im Januar des vergangenen Jahres haben die Arbeiten für Errichtung des Justizzentrums in Gelsenkirchen begonnen. Heute wird im Beisein von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty das Richtfest gefeiert. Das rund 48,5 Millionen Euro teure Projekt, für das die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) verantwortlich zeichnet, wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt sein.

Das Justizzentrum Gelsenkirchen wird auf dem Grundstücksareal Bochumer Straße / Junkerweg / Claire-Waldoff-Straße im südlichen Stadtteil Ückendorf errichtet. Der Entwurf des Neubaus stammt von dem Büro harris + kurrle architekten aus Stuttgart. Er sieht drei quaderförmige Baukörper unterschiedlicher Größe vor, die, leicht versetzt angeordnet, zu einem Gebäudekomplex verbunden werden. Der größte Bauteil an der Bochumer Straße wird die zentralen Funktionen des Justizzentrums aufnehmen: Um ein Atrium, das als zentrale Eingangshalle dient, werden alle Gerichtssäle sowie Kantine, Bibliothek und Grundbuchamt gruppiert. Die Verwaltungen der Gerichtsbarkeiten befinden sich in den beiden anschließenden kleineren Baukörpern.

"Im neuen Justizzentrum werden zentrale Organisationsstrukturen verwirklicht, alle Büros und Sitzungssäle werden mit moderner Informationstechnik ausgestattet, zeitgemäße Sicherheits- und Gebäudetechnik werden einen optimalen Dienstbetrieb gewährleisten. Damit werden auch am Standort Gelsenkirchen die baulichen Voraussetzungen für eine moderne, zukunftssichere und bürgernahe Justiz geschaffen. Diese hätten sich in den vorhandenen Gebäuden nicht verwirklichen lassen und werden allen zugutekommen, die hier künftig arbeiten oder Rechtsangelegenheiten zu erledigen haben", so NRW-Justizminister Thomas Kutschaty.

"Wir liegen gut im Zeitplan", bestätigt Markus Vieth, Leiter der Niederlassung Münster des BLB NRW, den sichtbaren Fortschritt der Arbeiten. "Bislang wurden rund 12.600 Kubikmeter Beton und 2200 Tonnen Stahl verbaut, dazu etwa 370 Wände und 80 Treppen aus Beton-Fertigteilen. Ende des Jahres wird das Gebäude bezugsfertig sein".

Nach seiner Fertigstellung wird der Neubau das aus dem Amtsgericht Gelsenkirchen und dem Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer fusionierte, neue Amtsgericht Gelsenkirchen beherbergen, das dann für die gesamte Stadt Gelsenkirchen zuständig sein wird. Außerdem werden das Sozialgericht, das Arbeitsgericht und der ambulante Soziale Dienst der Justiz NRW in den Gebäudekomplex einziehen. Insgesamt werden den unterschiedlichen Nutzern im neuen Justizzentrum 19.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

Durch die Zusammenführung verschiedener Gerichte zu einem Justizzentrum sollen Synergien optimal genutzt und Kosten langfristig verringert werden.

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