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"sitzen in Hamburg": 3sat zeigt eine Bearbeitung des Theaterstücks "Drei Schwestern"

Mainz (ots) - es ist der Inbegriff des prallen Lebens. Aber: sie "sitzen in Hamburg". Mit immer neuen Strategien versuchen sie, den Kollaps ihrer symbiotischen Beziehung zu verhindern, deren Balance durch den Einbruch der Außenwelt in Gestalt der Schwägerin Natascha (Barbara Wurster) erschüttert wird. Sie wirken wie früh gealterte Kinder, die den Sprung zur nächsten Lebensphase nicht schaffen. Die Geburtstagsfeier, die kleinen Albereien, die rund um die große Festtafel auf der Bühne stattfinden, sollen nur von der inneren Leere ablenken. Das Phantasiespiel wird immer verzweifelter, die Trennungslinie zwischen Spiel und Ernst immer dünner. Gleichzeitig wird die Erfüllung der Sehnsüchte immer unwahrscheinlicher. Durch die Konzentration auf die vier weiblichen Hauptrollen aus Tschechows Vorlage gelingt es der Theatergruppe Laborlavache, Seelenzustände sichtbar zu machen. Die Regisseurin Christiane Pohle erhält im Frühjahr 2001 für diese Inszenierung den Preis für junge Regisseure der Deutschen Akademie für Darstellende Künste und der Stadt Bensheim. Des weiteren gewann die Off-Theater-Inszenierung "sitzen in Hamburg" im Dezember 2000 den Preis des Impulse-Festivals Nordrhein-Westfalen. ots Originaltext: 3sat Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat Karola Klüh (06131 - 706478) Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

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