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Nichts als "Karneval seit Rio"
Greenpeace-Jugend demonstriert auf Bonner Klimakonferenz

    Bonn (ots) - US-Präsident Bush auf Stelzen, Pinguine die eine
Weltkugel tragen, ein Magier und eine Sambaband. Das ist nur ein
kleiner Teil des bunten Demonstrationszuges von rund 100
Greenpeace-Jugendlichen, die heute quer durch die Stadt Bonn bis zum
Tagungshotel der internationalen Klimakonferenz ziehen. Unter dem
Motto "Karneval seit Rio" wollen die jungen Aktivisten darauf
aufmerksam machen, dass seit dem ersten Klimagipfel im
brasilianischen Rio de Janeiro vor neun Jahren noch immer kein
verbindliches Klimaschutz-Abkommen erreicht worden ist.  
    
    "Wir wollen die Verantwortlichen daran erinnern, dass unsere
Zukunft wichtiger ist, als die wirtschaftlichen Interessen einzelner
Staaten", sagt Alia Litzbach, 16, aus Frankfurt. "Wir wollen mit der
Aktion aber auch darauf aufmerksam machen, dass Menschen in anderen
Ländern schon heute aufgrund der Auswirkungen des Treibhauseffektes
ihrer Zukunft beraubt werden."
    
    Der vor allem von der Bevölkerung in den Industrieländern
verursachte Treibhauseffekt weitet sich zu einer der größten globalen
Umweltbedrohungen aus. Dürrekatastrophen, Wirbelstürme und
Überschwemmungen, die vor allem die Menschen in den armen Regionen
der Erde treffen, sind schon heute Wirklichkeit.
    
    An Redaktionen: Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Leiter
der Jugendveranstaltungen von Greenpeace, Dietmar Kress, Tel.
0171-8780814 oder an Pressesprecher Stefan Schurig, Tel.
0171-8780837. Hier erhalten Sie auch Foto und Beta-SP Material von
der Demonstration. Internet: www.greenpeace.de
    
    
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