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forsa-Studie "Arbeit, Familie, Rente - was den Deutschen Sicherheit gibt": Zocker oder Zauderer? - Wie die Deutschen zum Risiko stehen

Saarbrücken (ots) - Echte "Zocker" sind in Deutschland eher selten - dieses Stereotyp hat eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt bestätigt. (1) Nach eigenen Angaben wagen "nur" 28 Prozent der Bundesbürger auch mal ein Risiko, 71 Prozent gehen lieber auf Nummer sicher. (2) Der CosmosDirekt-Faktencheck zeigt, wer sich in Deutschland etwas traut und wer eher abwägt.

Von wegen Bohnerwachs und Spießigkeit - Boni und Spielbanken!

   - 37 Prozent der Hessen sagen von sich, dass sie gern Risiken in 
     Kauf nehmen statt auf Nummer sicher zu gehen. Damit sind die 
     Menschen in dem Bundesland, zu dem auch die Finanzmetropole 
     Frankfurt am Main gehört, am risikofreudigsten.

   - Müsste man die Herkunftsregion der sicherheitsliebendsten 
     Bundesbürger erraten, hätte das Ländle wohl gute Chancen. Doch 
     nicht nur für deutsche Gründlichkeit und traditionelle Werte ist
     Baden-Württemberg bekannt; dank der Casino-Hochburg Baden-Baden 
     genießt es auch den Ruf eines Spieler-Paradieses. So widerlegt 
     immerhin ein Drittel der Einwohner dieses Bundeslandes (31 
     Prozent) die Klischees und gibt an, das Abenteuer zu bevorzugen 
     - Platz zwei hinter Hessen. 

"Wilder" Westen - "bodenständiger" Osten

   - Drei von vier Bewohnern der Regionen Berlin-Brandenburg (76 
     Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern/Sachsen-Anhalt/Thüringen (75
     Prozent) bauen überdurchschnittlich stark auf Sicherheit. Ein 
     Viertel (24 Prozent) zieht das Wagnis vor.

   - Insgesamt halten sich 78 Prozent der Befragten im Osten 
     Deutschlands für sicherheitsliebend - im Westen hingegen "nur" 
     70 Prozent.

   - Einziger "Ausreißer" im Westen ist Niedersachsen: Mit 75 Prozent
     liegt dort der Anteil der Einwohner, die lieber auf Nummer 
     sicher gehen, deutlich über dem der sicherheitsaffinen Hessen 
     (63 Prozent). Auch unter den nordrhein-westfälischen (68 
     Prozent) und norddeutschen Nachbarn in Bremen, Hamburg und 
     Schleswig-Holstein (70 Prozent) ist das Sicherheitsbedürfnis 
     geringer ausgeprägt. 

Die Deutschen lieben Sicherheit - besonders in Sachen Vorsorge

   - Eine große Mehrheit der Deutschen würde bei der Wahl zwischen 
     zwei Anlageprodukten mit niedrigerer, aber garantierter 
     Verzinsung oder voraussichtlich höherer, aber nicht garantierter
     Verzinsung auf Sicherheit - d.h. Garantie - setzen (87 Prozent 
     im Bundesdurchschnitt).

   - Am stärksten bauen die Sachsen bei der Altersvorsorge auf eine 
     Garantie (91 Prozent). Nur einer von zwanzig Bürgern im 
     Freistaat (fünf Prozent) wäre bereit, auf verbindliche Zusagen 
     zu verzichten - zugunsten der Chance auf mehr Geld im Alter. 
(1) Im Mai 2014 wurden 2001 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. 
(2) Differenz zu 100 Prozent durch Rundungen bedingt. 

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