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Westfalenpost: NRW-Polizei/Neuanstellungen

Hagen (ots) -

Die überraschende Kehrtwende der rot-grünen Landesregierung in der Personalpolitik bei der Polizei kommt zur rechten Zeit. Die Flut der schlechten Nachrichten haben die Menschen in unserem Land verunsichert. Salafisten, Neonazis, Hooligans, No-go-Areas. Die Einsätze bei Fußballspielen und vor Flüchtlingseinrichtungen nehmen zu, überfordern die mit Überstunden belasteten Beamten, die sich mittlerweile nur noch nebenbei um die Sicherheit vor unserer Haustür kümmern können.


Gefühlt hat die Debatte um die unterbesetzten Dienststellen nicht gerade das Vertrauen der Bürger in ihre Sicherheit erhöht. Im Gegenteil. Selbst, wenn dieses Gefühl der realen Gefahr nicht gerecht wird, so beeinflusst es doch das tägliche Handeln, lähmt es die, die wie Senioren auf Hilfe angewiesen sind.

Innenminister Ralf Jäger (SPD) setzt mit den um 250 auf 1900 aufgestockten Polizeianwärtern ein Zeichen. Es werden Grenzen aufgezeigt. Eine längst überfällige Reaktion auf eine angeheizte Debatte rund um fehlende Polizei-Präsenz.

Was jetzt noch fehlt? Streifenwagen und Ausbilder. Auch dafür lohnt es sich, den Haushalt zu belasten. Alles andere spielt Kriminellen in die Hände.

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