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Neue OZ: Kommentar zu USA
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Osnabrück (ots) - Macht Geld glücklich?

Ist es nicht zum Haareraufen? Noch im Grab verdienen die Könige des Pop und Rock, die Herren der Ringe und die Väter gelockter Engel ein Vielfaches von dem, was unsereins im Büro so zusammenkratzt. Andererseits heißt es schon in der Bibel, "den Seinen gibt's der Herr im Schlaf", und das schließt wohl auch den ewigen, letzten Schlaf mit ein.

Nun mögen Skeptiker einwerfen, Elvis sei gar nicht tot, und Michael Jackson zapfe an der gleichen Tankstelle irgendwo im Wilden Westen Benzin. Fest steht: Nötig hätten es beide nicht. Mit den Scheinchen, die beide Jahr für Jahr verdienen, könnten sie sich etliche sanfte Ruhekissen stopfen.

Nun ist es kein Geheimnis, dass viele Stars, Reichtum hin, Starruhm her, ein höchst unglückliches Dasein fristeten. Gönnen wir ihnen und all den anderen Spitzenverdienern daher den posthumen Geldsegen und wünschen ihnen ewige Ruhe. Und uns bleibt die Hoffnung, dass Geld ja womöglich nach dem Tod irgendwie glücklich macht. Und wenn nicht? Dann ist's uns auch egal.

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