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Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Lehrstellensituation Anfang August Nur nicht aufgeben MARIUS GIESSMANN

Bielefeld (ots) - Die Faktenlage ist klar: Bundesweit gibt es aktuell weniger freie Lehrstellen als unversorgte Schulabgänger. Das Verhältnis liegt bei etwa 1:1,5. In NRW und OWL ist der Wert sogar noch deutlich schlechter - je nachdem, ob Jugendliche, die sich in befristeten Maßnahmen befinden, mit eingerechnet sind. Die Zahlen der unterschiedlichen Statistiken sollten jedoch nicht dazu herhalten, Panik auszulösen. Deckungsgleich waren Bewerber- und Stellenzahlen noch nie. Gestern wie heute hadern Schulabgänger damit, wohin sie sich per Ausbildung beruflich entwickeln oder was sie studieren wollen. Einzig der wachsende gesellschaftliche Druck, funktionieren zu müssen, macht aus dem beruflichen Leerlauf ein Schreckensszenario. Wie sich die Perspektiven von Haupt- und Realschülern oder Gymnasiasten durch ein Jahr in der Warteschleife verändern, kann ohnehin niemand voraussagen - zu unterschiedlich sind die persönlichen Voraussetzungen jedes Einzelnen. Allen anderen sei gesagt: Aktuell gibt es in OWL noch für mehr als 1.600 Schulabgänger die real existierende Chance auf einen Ausbildungsplatz. Die Botschaft an junge Lehrstellensuchende kann deshalb nur lauten: "Nur nicht aufgeben."

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