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WAZ: Der erste Schritt zur Solidität. Kommentar von Stefan Schulte zum ADAC

Essen (ots) - Der ADAC will aus seinen Skandalen gelernt haben und sich künftig wieder auf sein Kerngeschäft - die Pannenhilfe - beschränken. Das hat der Automobilclub nun schon so oft erklärt, dass es mit jedem Mal mehr nach hohler Verlautbarung klang. Zumal bisher auch keine echte personelle Erneuerung zu sehen ist - mit August Markl führt nach wie vor ein Mann des alten Systems den mächtigen Club. Doch der Rückzug aus dem Fernbus-Geschäft ist nun der erste ernstzunehmende Schritt in die inhaltliche Erneuerung dieses Vereins, der in Wirklichkeit ein weit verzweigtes Unternehmen ist. Das Engagement im jungen Fernbus-Geschäft war dem Portfolio eines Autoclubs zwar nicht ganz wesensfremd, aber es hat sich mittlerweile als ein Experiment mit höchst unsicherem Ausgang herausgestellt. Der Wettbewerb wird nach den ersten Pionierjahren härter und härter und für manchen Teilnehmer gestaltet er sich ruinös. Ein derartiges Risikogeschäft steht dem ADAC, der so gern wieder grundsolide und vor allem für seine Mitglieder da sein will, nicht gut zu Gesicht. Deshalb ist die Entscheidung richtig, jetzt auszusteigen, da in den Ausbau des Fernbusnetzes investiert werden müsste.

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