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WAZ: IG Metall kündigt indirekt Warnstreiks im Kfz-Handwerk an

    Essen (ots) - Im Streit um Tarifverträge zwischen dem Kfz-Handwerk und der IG Metall droht NRW-Gewerkschaftschef Detlef Wetzel schon jetzt indirekt mit Warnstreiks. "Die Beschäftigten dieser Branche sind sehr gut in der Lage, für ihre Interessen einzustehen", sagte er der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) mit Blick auf die kommenden Tarifverhandlungen im Frühjahr. Dagegen wirft der Zentralverband des Kraftfahrzeughandwerks (ZDK) der IG Metall mangelnde Gesprächsbereitschaft bei der Wochenarbeitszeit vor. "Die Branche bewegt sich seit fünf Jahren in einem Strukturwandel. Dennoch will sich die IG Metall bei der Arbeitszeitgestaltung nicht bewegen", sagte NRW-Landesgeschäftsführer Marcus Büttner der Zeitung. Der ZDK pocht auf die Einführung der 40-Stunden-Woche und hatte seinen Landesinnungsverbänden empfohlen, aus der Tarifpolitik auszusteigen. Die IG Metall fordert den Erhalt des Flächentarifvertrags im Kfz-Handwerk. In NRW sind im Kfz-Handwerk 85 000 Menschen in 8000 Betrieben beschäftigt. Bundesweit sind es rund 40 000 Betriebe.

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