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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum 1. Mai

Frankfurt/Oder (ots) - Ursprünglich war der 1. Mai mal der große Tag der Arbeiterbewegung. Die Gewerkschaften konnten sich an diesem Tag Gehör verschaffen, ihre Forderung für bessere Arbeitsbedingungen bekräftigen. Auch dieses Jahr gab es wieder eine Großveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Essen. Doch die traurige Erkenntnis: Gegen das Getöse in Berlin, gegen den Krawall in Hamburg kommen sie nicht an. Und selbst in den Nachbetrachtungen geht es nicht um sinkende Löhne, das Renteneintrittsalter oder Tarifverträge. Es geht um Festnahmen, Platzverweise und Verletzte. Die Gewerkschaften haben sich ihren Tag von Menschen aus der Hand nehmen lassen, die keine Botschaft haben. Von Menschen, die von Aggressionen und von Zerstörungswut getrieben werden. Die Gewerkschaften hätten eine Möglichkeit, sich wieder mehr Gehör zu verschaffen: Indem sie für die Arbeitnehmer wieder wahrnehmbarer werden. Den Randalierern mit Vernunft zu begegnen, ist deutlich schwieriger. +++

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