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Ostsee-Zeitung: Der Wille fehlt - Kommentar zum Hunger in der Welt

    Rostock (ots) - Zwei sich widersprechende Tatsachen verdeutlichen das ganze Dilemma der Welternährungssituation. Die Vereinten Nationen haben mit gut einer Milliarde Hungernder einen erschütternden Rekord ermittelt. Schuld ist die Wirtschaftskrise, die die Nahrungsmittel besonders für die Bevölkerung in der Dritten Welt zu teuer hat werden lassen. Zugleich kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu dem Schluss: Die Erde kann alle Menschen - auch beim zu erwartenden Bevölkerungswachstum - ernähren. Die technischen und ökonomischen Voraussetzungen sind vorhanden. Dass das nicht geschieht, liegt am mangelnden politischen Willen und an den ökonomischen Interessen hoch entwickelter Staaten. Die reichen Staaten müssen ihre politischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen schleunigst überprüfen.

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