Kolpingwerk Deutschland gGmbH

Engagement langfristig sicher stellen
Kolpingwerk Deutschland dankt Engagierten und fordert bessere Bedingungen für das Ehrenamt

Köln / Berlin (ots) - "Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein willkommener Anlass, den mehr als 25.000 ehrenamtlichen Leitungskräften und allen darüber hinaus Engagierten im Kolpingwerk Deutschland für ihren Einsatz zu danken", erklärt der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger MdB. "Auf dieses nachhaltige Engagent ist unser generationsübergreifender katholischer Sozialverband mit seinen mehr als 260.000 Mitgliedern zwingend angewiesen!"

Dörflinger verweist zudem auf die vielfältigen Formen des freiwilligen Engagements in Verband, Gesellschaft und Kirche. Das reiche von einer zeitlich befristeten Mitwirkung an Projekten bis hin zu freiwilliger Tätigkeit in wichtigen Leitungsfunktionen. "Dabei wird erkennbar, das besonders für die Übernahme von Leitungsverantwortung, insbesondere im sozialen Bereich oder der Sozialwirtschaft immer mehr betriebswirtschaftliches und sonstiges spezielles Fachwissen vorausgesetzt wird", betont Dörflinger. Daher führe das Kolpingwerk Deutschland mit großem finanziellem und personellem Aufwand Fortbildungskurse für Freiwillige durch, die bereits ehrenamtliche Leitungsfunktionen bekleiden oder solche anstreben. "Wir reagieren damit auf die ständig steigenden fachlichen Anforderungen in diesem Bereich des freiwilligen Engagements."

"Einer an der Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen interessierten Gesellschaft und Kirche muss daher daran gelegen sein, sich an den Fortbildungskosten für Freiwillige in Leitungsfunktionen zu beteiligen, tragen diese oftmals durch ihr Engagement zu einer nachhaltigen Sicherung vieler sozialer Einrichtungen und Initiativen bei", stellt Dörflinger fest.

Die aktuellen Ergebnisse des Freiwilligensurveys weisen, so Dörflinger, darauf hin, dass die Bereitschaft, sich als Freiwilliger gerade in verantwortungsvollen Leitungsfunktionen zu engagieren sinke. Deshalb bedürfe es auch nachhaltiger hauptberuflicher Strukturen, die ehrenamtliches Engagement fördern und begleiten. Das Freiwilligensurvey habe festgestellt, dass es oftmals an Information und Beratung über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements fehle. "Daher wäre es nur konsequent, entsprechendes Wissen über bürgerschaftliches Engagement insbesondere in seiner organisierten Form bereits in der Schule, etwa im Fach Sozialkunde zu vermitteln", regt der Kolping-Bundesvorsitzende an.

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Heinrich Wullhorst
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