Kolpingwerk Deutschland gGmbH

Zivilcourage mit tödlichen Folgen
Kolpingwerk Deutschland würdigt den mutigen Einsatz des getöteten Emeka Okoronkwo

Köln (ots) - Emeka Okoronkwo wollte am vergangenen Sonntag in Frankfurt zwei Frauen helfen, die belästigt wurden und wurde am Ende selbst zum Opfer. Der 21 Jahre alte Nigerianer, der sich beim Kolping Bildungswerk in der Mainmetropole auf eine Ausbildung zum Restaurantfachmann vorbereitete, wurde erstochen.

"Ich bin zutiefst erschüttert, dass couragierte Hilfe für Menschen in Not so tragisch endet", zeigt sich Ottmar Dillenburg, Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland betroffen. "Wer Mut zeigt, macht Mut", dieses Zitat von Adolph Kolping appelliere an die Zivilcourage eines jeden Einzelnen, auch in der näheren Umgebung und im Alltag aufmerksam zu sein und sich dort stark zu machen, wo Mitmenschen Hilfe benötigten. Nach diesem Leitwort habe Emeka Okoronkwo gehandelt. "Emeka Okoronkwo hat sich immer für andere Menschen eingesetzt und auch Seminare für Streitschlichter besucht", würdigt Ottmar Dillenburg das soziale Engagement des jungen Nigerianers. "Unsere Gedanken und Gebete sind vor allem bei der Familie des Ermordeten", erklärt der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland. Der Politik und allen gesellschaftlichen Kräften müsse es gelingen, Wege zu finden, die der zunehmenden Gewaltbereitschaft entgegenwirken.

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