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rbb exklusiv: Verkauf des Dragoner-Areals vorerst gestoppt

Berlin (ots) - Der Verkauf des sogenannten Dragoner-Areals in Berlin-Kreuzberg ist vorerst gestoppt.

Das Grundstücksgeschäft wurde nach Informationen des rbb am Donnerstag im Finanzausschuss des Bundesrates vertagt.

Der Bund will das fast fünf Hektar große Gelände hinter dem Finanzamt am Mehringdamm zum Höchstpreis von 36 Millionen Euro an eine Investorengruppe verkaufen. Bürgerinitiativen befürchten, dass dies eine Luxusentwicklung und die Verdrängung von einkommensschwachen Kreuzbergern zur Folge haben wird.

Berlins Finanzsenator Kollatz-Ahnen (SPD) hatte unter den Bundesländern eine Mehrheit gegen den Verkauf zum Höchstpreis organisiert.

Dem rbb sagte Kollatz-Ahnen, Berlin wolle erreichen, dass Bundesgrundstücke für den Wohnungsbau künftig nicht mehr zum Höchstgebot, sondern zum Verkehrswert verkauft werden. Dieses Anliegen würden viele Bundesländer teilen. Sie wollten jetzt die Chance nutzen, darüber zu verhandeln, so Kollatz-Ahnen. Das Land Berlin habe angekündigt, im Bundesrat beim nächsten Mal die Ablehnung des Verkaufs zu beantragen, sollte es in dieser Frage keine Bewegung geben.

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