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E-Government: das Ringen der Kommunen um die Poleposition

Hamburg (ots) - 91 Prozent der deutschen Großstädte planen die Einführung von E-Government-Systemen oder arbeiten bereits mit einer elektronischen Verwaltung im Internet. Heute noch zeitaufwendige Behördengänge, wie zum Beispiel das Anmelden eines Autos, sind in wenigen Jahren fast überall in Deutschland online möglich. Das ist das Ergebnis einer Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung, für die die 100 größten deutschen Kommunen befragt wurden. Das E-Government bietet viele Vorteile. Die Datenaufnahme und Übertragung der Formularangaben in elektronische Systeme entfällt. Die Steigerung der Wirtschaftlichkeit und eine deutliche Zeitersparnis sind die Folge. Beispiel: das Ausfüllen von Formularen. Im vergangenen Jahr wurden 300.000 Papierformulare falsch ausgefüllt oder einfach weggeworfen. Die Umstellung auf das Online-Formular würde diese Entwicklung stoppen und Einsparungen in Höhe von bis zu 40 Millionen Mark ermöglichen. 73 Prozent der Kommunen erhoffen sich noch einen weiteren Vorteil vom elektronischen Bürgerservice: Durch einen attraktiven Auftritt im Netz wollen sie ihre Wettbewerbsposition gegenüber anderen Kommunen verbessern und so Unternehmen in ihre Stadt locken. Bei der konkreten Umsetzung ihrer E-Government-Konzepte sind die Gemeinden unterschiedlich weit. Erst 53 Prozent aller Städte haben ein schriftliches Konzept für den elektronischen Bürgerservice erstellt. Und überhaupt erst jedes fünfte Rathaus ist im Netz vertreten. Die Realisierung des E-Governments erfordert vielfach Änderungen in der bestehenden EDV-Strategie der Kommunen. Damit der elektronische Service den Anforderungen der Bürger gerecht wird, muss er mit den bereits bestehenden Computersystemen verknüpft werden. Das ist oft schwierig, da im Zuge der Vernetzung sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten kompatibel zu gestalten sind. 80 Prozent aller befragten Kommunen planen daher eine Änderung der EDV-Strategie. Mit dem Einsatz von E-Government-Systemen wird der Kontakt zwischen Behörde und Bürger erleichtert und die Servicequalität um ein Vielfaches gesteigert. Ein Beispiel: Mehrere organisatorisch getrennte Abläufe können für den Kunden gebündelt werden. Für den Bau und die Gründung eines Betriebes etwa reicht in Zukunft ein einmaliger Besuch der Behörde. Darüber hinaus kann sich der Bürger stets via Internet über neue Verfahren, Entscheidungen und amtliche Mitteilungen informieren. ots Originaltext: Mummert + Partner Unternehmensberatung Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Mummert + Partner Unternehmensberatung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jörg Forthmann, Tel.: 040/227 03-7787. Die Presselounge von Mummert + Partner finden Sie im Internet unter www.mummert.de. Original-Content von: Sopra Steria GmbH, übermittelt durch news aktuell

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