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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wulff

Halle (ots) - Die Behauptung der Ankläger, Christian Wulff habe sich von seinem Freund, dem Film-Manager David Groenewold zu einer Übernachtung im Hotel und zur Bewirtung auf dem Oktoberfest im Wert von rund 700 Euro einladen lassen und im Gegenzug bei Siemens um Unterstützung eines Filmprojekts Groenewolds gebeten, war nie mehr als eine Behauptung. Die Staats-anwaltschaft war die einzige, die daran glaubte. Und bis zum Schluss hat sie so verbissen daran geglaubt, dass das Verfahren zur Groteske zu werden drohte. Die Ankläger würden dem Rechtsfrieden im Land einen guten Dienst erweisen, wenn sie auf Revision beim Bundesgerichtshof verzichteten. Natürlich ist es eine gute Nachricht, dass es in Deutschland weiterhin keinen vorbestraften Ex-Bundespräsidenten gibt. Aber es bleibt bei der schlechten Nachricht, dass es in Deutschland einen ehemaligen Bundespräsidenten gibt, der sein Ansehen und das Vertrauen mit Halb- und Unwahrheiten verspielt hat.

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