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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost

Halle (ots) - Offensichtlich gehört es zum außenpolitischen Kerngeschäft jedes US-Präsidenten, sich für die Lösung des Nahostkonfliktes zu verwenden. Zu befürchten ist aber, dass auch Obama sich daran die Zähne ausbeißen wird. Jede Konfliktpartei gefällt sich in der Rolle des Opfers und verlangt Zugeständnisse. Israel baut seine Siedlungen ungehemmt aus, die Palästinenser verschleißen sich in Bruderkämpfen und spalten damit sowohl die westliche als auch die arabische Welt. Obama muss als Präsident vor den wichtigen US-Zwischenwahlen Punkte machen. Das fällt besonders leicht auf außenpolitischem Gebiet. Und so wird es absehbar den medienwirksamen Handschlag, die Unterschriften und ein Abkommen geben. Und daneben die Wirklichkeit.

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