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Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbach

    Halle (ots) - Nun will sie also den Weg freimachen, sofern ihre Forderungen akzeptiert werden. Darauf muss die Bundesregierung indes nicht eingehen, soll der Konflikt nicht als Posse enden. Und Außenminister Guido Westerwelle von den Liberalen dürfte eigentlich kein Interesse daran haben, den Polen zwar einen Erfolg gegen Steinbach vorweisen zu können, diesen aber durch einen Machtgewinn der Vertriebenen im Stiftungsrat gleich wieder zu verspielen. Westerwelle, der angesichts der außenpolitischen Ambitionen seiner Chefin, der Kanzlerin Angela Merkel (CDU), ohnehin darauf angewiesen ist, sich eigene Felder zu erschließen, hat mit seinem Polen-Engagement bisher gute Figur gemacht und an Profil gewonnen. Käme die Verständigung zwischen Deutschen und Polen hierdurch voran, hätten am Ende alle gewonnen. Dafür gebührte dann sogar Frau Steinbach ein bisschen Dank.

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