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Mitteldeutsche Zeitung: SPD- und CDU-Politiker warnen vor vorschnellen Schlüssen in puncto Telefonüberwachung

    Halle (ots) - Halle. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, sieht trotz der zunehmenden Zahl von Telefonüberwachungen seitens des Staates keine Tendenz zum Überwachungsstaat. "Wir sind nicht in einer Überwachungswut", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Wer heute kriminell ist, der hat mehrere Handys. Vor vorschnellen Bewertungen würde ich deshalb warnen." Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, erklärte der "Mitteldeutschen Zeitung": "Die Zahl ist kein Indiz dafür, dass die Überwachungsintensität gestiegen ist. Es wird einfach mehr telefoniert." In dem Maße, in dem mehr telefoniert werde, werde auch mehr überwacht.

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