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Wohn-Pauschale führt Hartz IV-Bezieher in soziale Isolation

Berlin (ots) - Zur Forderung nach Einführung einer Wohn-Pauschale für Hartz IV-Bezieher erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Die Einführung einer Wohnkosten-Pauschale ginge einseitig zu Lasten vieler Hartz IV-Bezieher, denn sie könnten ihre Wohnungen in ihrem bisherigen Wohnumfeld oftmals nicht mehr finanzieren. Zudem würde der durch die Pauschale erzeugte Zwang, günstigeren Wohnraum zu finden, zu sozialer Ausgrenzung und gesellschaftlicher Isolation der betroffenen Menschen führen. Auch ständen die Kommunen, die den massiven Zuzug der Hartz IV-Bezieher auffangen müssten, mit dem Rücken zur Wand. Die soziale Balance in den Wohnquartieren darf nicht gefährdet und das Problem nicht einfach den betroffenen Kommunen aufgebürdet werden. Vor diesem Hintergrund ist es zynisch zu behaupten, es gehe vielen Hartz IV-Beziehern nur darum, den gesetzlichen Leistungsrahmen so weit wie möglich auszunutzen. Wer von Hartz IV betroffen ist muss schon jetzt täglich gegen soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung kämpfen. Das Bundessozialgericht hat in mehreren Urteilen klipp und klar festgestellt, wie Unterkunfts- und Betriebskosten festzulegen sind. Es ist jetzt die Aufgabe der Jobcenter, die Vorgaben des Bundessozialgerichts umzusetzen. V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs Pressekontakt: Kontakt: Benedikt Dederichs SoVD-Bundesverband Pressestelle Stralauer Str. 63 10179 Berlin Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123 Fax: 030/72 62 22 328 E-Mail: pressestelle@sovd.de Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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